Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kuchshafener Nachrichten und Niederelbezeitung.
00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge am Mikrofon Dieter Büge.
00:00:18: Wünschen sie mehr Nachrichten aus dem Landkreis Kuchschafen dann legen sie doch ganz einfach cnv-medien.de als ihre bevorzugte Quelle im Internet fest.
00:00:27: Donnerstag, Fünfter November, Zwei Tausend Sechsundzwanzig.
00:00:31: Roman von Rudolf W. Stock.
00:00:34: Mysteriöse Verbrechen in Steinau.
00:00:37: Autor macht Siedlanddorf zum Krimischauplatz und Christian Mangels.
00:00:42: Von den Wurzeln seiner Familie im Land Hadeln bis zur rätselhaften Verbreche im neunzehnten Jahrhundert.
00:00:48: Rudolf V. Stock hat mit der Schustauschsteinau einen historischen Roman geschrieben, der tief in die Vergangenheit des Dorfes eintaucht.
00:00:57: Nebel zieht über die Wetter, Torfrauch steigt aus den Häusern und auf den Höfen bestimmt harte Arbeit in Alltag.
00:01:04: Es ist das Steinau des neunzehnten Jahrhunderts, wenn das Rudolf E. Stock seine Leser mitnimmt.
00:01:10: Sein neuer Roman der Erschuster aus Steinaus verbindet das Leben einfacher Menschen mit einer düsteren Kriminalgeschichte.
00:01:17: Für den Autor, der im Landkreis Helmstedt aufwuchs und heute im US-Bundestadt Florida lebt Ist der Schauplatz weit mehr als eine literarische Kulisse.
00:01:25: Hier liegen seine familiären Wurzeln.
00:01:28: Seine Mutter Anna-Katarina Stelling wurde in den Steinen geboren, als Kind lernte Stock das Land Haaren bei Familienurlauben kennen.
00:01:37: Um ins Vorwählkäfer des Vaters nach Otterndorf.
00:01:41: Die Familie zeltete direkt am Deich beim Meer als zehn Tagen Regen.
00:01:47: Im folgenden Jahr kehrten die Stocks zurück, diesmal in die Jugendherberge und bei Sonnenschein.
00:01:53: Auch Steinau besuchte er mit seiner Mutter um.
00:01:55: die Erinnerungen an das Siedlanddorf sind bis heute lebendig wenn auch bruchsstückhaft.
00:02:00: Geblieben sind einzelne sehr lebendige Eindrücke ein Bauernhof der kräftigen Geruch nach Vieh viele Fliegen und eine kalte Kirschsuppe in der ebenfalls eine Fliegeschwam.
00:02:11: Seine Mutter erzählte vom Leben auf dem Hof, vorm Torfstechen und von einem Brand der den Familienhof zerstört hatte.
00:02:18: Doch vieles blieb unausgesprochen!
00:02:21: Als sie Ninzehundertfünfundachtzig starb begann Stock intensiver nach seinen Vorfahren zu forschen.
00:02:26: Nach ihrem Tod, Ninzehnhundertachzig wollte ich mehr wissen – da war sie nicht mehr da um meine Fragen zu
00:02:33: beantworten.".
00:02:33: Aus der Familienforschung entwickelte sie schließlich, der Wunsch das Leben früherer Generationen literarisch lebendig werden zu lassen.
00:02:42: Doch Namen, Geburtsdaten und Sterbedaten waren mir irgendwann nicht mehr genug, sagt Stock.
00:02:47: Er wollte erfahren wie die Menschen wohnten, arbeiteten und ihre Kinder großzogen.
00:02:52: Die Holzerne Skulptur eines großen Holzschus im Herzen Stein aus erinnert an das Schumacher-und-Schusterhandwerk.
00:02:59: Dafür beschäftigte er sich mit Kirchenbüchern, Sterberregistern und historischen Lebensbedingungen.
00:03:05: Besonders eindrücklich war für ihn ein steinauer Sterbeeintrag aus dem Jahr eighteenhundertneunzehn über einen knapp zweijährigen Jungen aus der Osterstraße.
00:03:15: Das Dokument hielt dessen Tod fest verriet aber kaum etwas über sein großes Leben.
00:03:20: gerade solche Lücken regten Stoxfantasie an.
00:03:24: Im Mittelpunkt seines Romans steht Heinrich genannt Hini, der in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und später Schuster wird.
00:03:31: Seine Geschichte beginnt in den letzten Jahren und führt durch jahrzehnte voller gesellschaftlicher Umbrüche bis ins Jahr neunzehnhundertdreißig.
00:03:41: Stock schildert das Leben zwischen Torfmore Landwirtschaft Handwerk und Dorfgasthof.
00:03:46: Hunger, Krankheiten Kriege und soziale Ungleichheit prägen die Schicksale seiner Figuren.
00:03:52: Doch unter der scheinbar vertrauten Dorfeld lauert das Verbrechen.
00:03:56: Menschen verschwinden, Gerüchte machen die Runde und die unheimliche Gestalt einer weißen Frau im Nebel beschäftigt – die Bewohner!
00:04:04: Der Roman entwickelt daraus eine Kriminalhandlung in der Angstgewalt und lange gehütete Geheimnisse eine zentrale Rolle spielen.
00:04:12: Mich interessiert was in einer kleinen Gemeinschaft sichtbar ist und was verborgen bleiben kann… erklärt Stock, denn auch dort wo jeder jeden kennt bleibt vieles im Verborgenen.
00:04:23: Dabei liegt der Autor Wert auf eine klare Unterscheidung.
00:04:26: Seine familiäre Verbindung zu Steiner ist real – die zentralen Figuren und ihre Verbrechen sind erfunden.
00:04:33: Meine familiären Wurzeln verbinden mich mit dem Schauplatz sie machen die Geschichte aber nicht zu einer Familienkronik.
00:04:40: Stock will zudem die Härte des damaligen Alltags zeigen ohne Armut zu verklären!
00:04:45: Not kann Menschen verbinden, sie kann aber auch ausgenutzt werden.
00:04:49: Vor allem die Abhängigkeit der Besitzlosen von wohlhabenden Bauern und anderen einflussreichen Personen beschäftigt ihn.
00:04:56: Der Schuster aus Steinau ist im Selbstverlag als Taschenbuch und Ebook erschienen und teilt einer Trilogie deren Geschichten durch das Siedlanddorf und ein Haus an der Wetteren verbunden sind.
00:05:07: Bereits fertiggestellt ist auch der Schmied aus Steinau, Am abschließenden Band der Schneider aus Steinau, angesühlt.
00:05:19: im zwanzigsten Jahrhundert arbeitet Stock der Zeit.
00:05:22: Alle drei Romane sind als eigenständige Geschichten angelegt.
00:05:26: Mit seinen Büchern möchte er auch die Menschen seiner müterlichen Heimat erreichen.
00:05:30: Ich würde mich freuen wenn Menschen aus dem Landtalen etwas von ihrer Landschaft und ihrer regionalen Geschichte wiedererkennen und zugleich einen neuen Blick auf das Leben früher Generation gewinnen.
00:05:41: Vielleicht, so seine Hoffnung, regte die Lektüre auch dazu an in der eigenen Familie nachzufragen.
00:05:47: Für Stock selbst begann genau damit eine literarische Reise zurück nach Steinau.
00:05:53: Verwüstung Gefährlicher Vandalismus im Hormor Scherben und blockierte Tür am Feuerwehrhaus Von Jürgen Lange Glasflaschen und eine blockierte Fluchttür.
00:06:05: Unbekannte haben auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr-Wahrstader an der Holzstraße gefährliche Hindernisse hinterlassen.
00:06:12: Was möglicherweise als harmloser Streich gedacht war, kann schwere Folgen haben.
00:06:16: Der Vorplatz und das Umfeld des Feuerwehraus sind nur unzureichend beleuchtet.
00:06:21: Offenbar nutzen immer wieder Personen das Gelände als Treffpunkt und hinterlassen dort Müll darunter häufig leere Schnapsflaschen.
00:06:29: Zwischen Montagabend, zweiter November und Dienstagabendreter November blieb es jedoch nicht bei den üblichen Verunreinigungen.
00:06:37: Doch am Montag hatte die Feuerwehr bis zu zwanzig Uhr ihren Übungsdienst abgehalten.
00:06:42: Am folgenden Abend lagen auf dem Vorplatz die Scherben mehrerer mutwillig zertrümmerter Schnapsflaschen.
00:06:48: Für die Feuerwehr ist das weit mehr als ein Ärgernis.
00:06:51: Bei einer Alarmierung müssen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte möglichst schnell zum Feuerwehrhaus gelangen, viele kommen mit dem eigenen Auto, dem E-Scooter oder dem Fahrrad um anschließend mit den Einsatzfahrzeugen auszurücken.
00:07:03: Die Glasscherben stellen dabei eine erhebliche Gefahr dar.
00:07:06: Sie können Reifen beschädigen und Stürze verursachen.
00:07:10: Besonders folgenschwer wäre es wenn auch Einsatzfahrzeuge durch die Scherben beschädigt würden und deshalb nicht rechtzeitig ausrücken könnten.
00:07:18: Doch die zertrömmerten Flaschen waren nicht das einzige Problem.
00:07:21: Unbekannte hatten zudem die Fluchttür der Fahrzeughalle massiv blockiert.
00:07:26: Diese dient, nicht nur als Fluchtweg sondern ist bei einer Alarmierung auch eine von lediglich zwei Hauptzugängen zum Gebäude.
00:07:33: Ist die Tür versperrt, kann das den Einsatzbeginn erheblich verzögern.
00:07:37: Im schlimmsten Fall gehen dadurch wertvolle Sekunden verloren, die bei der Rettung von Menschenleben entscheidend sein können.
00:07:43: Die Feuerwehr-Varstaade stellt klar dass sie grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden hat wenn sich Menschen auf dem Vorplatz aufhalten.
00:07:50: allerdings dürften dadurch weder die Sicherheit der Einsatzkräfte noch die Einsatzbereitschaft der Wehr beeinträchtigt werden.
00:07:57: Es geht hier nicht um einen harmlosen Streich oder ein bisschen Unordnung, macht Ortsbrandmeister Jan Lafrenz deutlich.
00:08:04: Es geht schlicht und einfach darum, dass unsere Einsatzkräfte im Ernstfall schnell und sicher ausrücken können, um anderen Menschen zu helfen – und daran sollte wirklich niemand rütteln!
00:08:14: Die Feuerwehr appelliert deshalb an die Verursacher und die Öffentlichkeit das Gelände sowie die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer zu respektieren.
00:08:22: Zufahrten, Eingänge und Fluchtwege müssen jederzeit frei
00:08:26: bleiben.".
00:08:26: Denn jede vermeidbare Verzögerung kann im Ernstfall schwerwiegende Folgen für Menschen haben, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.
00:08:40: RE-Fünf Fahrgäste erleben am Dienstag auf der Strecke Hamburg Cuxhaven ein kleines Chaos, als sich die Verspätungen häuften.
00:08:47: Ausgefallene Züge und unzureichende Informationen sorgten für Unmut und Ungewissheit.
00:08:53: Erst fünf Minuten dann achtundzwanzig und schiesse ich achtundfünfzig Minuten Verspäthung.
00:08:59: Für Fahrgäste der RE-V Linie Richtung Cuxhaven wurde die Fahrt am Dienstagabend, dritter November zur Geduldsprobe.
00:09:06: Besonders ärgerlich für die wartenden Ambahnhofbuchstuhude – während die Verspätungsanzeige im DB Navigator immer weiter nach oben kletterte, blieben weitere Durchsagen offenbar aus.
00:09:17: Ein Fahrgast schilderte den Ablauf gegenüber der CNNZ Redaktion.
00:09:22: Der für achtzehn Uhr fünfunddreißig angekündigte Zug sollte zunächst pünktlich fahren!
00:09:27: Um achtzehn Uhr zweiunddreißig wurden per App und Lautsprecher Durchsage fünf Minuten Verspätung angekündigt.
00:09:33: Acht Minuten später zeigte der DB-Navigator bereits achtundzwanzig Minuten an, diese wurden um achtzehntunfünfundvierzig auch per Durchsagen bestätigt – danach sei es am Bahnsteig stillgeblieben.
00:09:46: Um neunzehn uhr dreizehn zeigete die App schließlich achtundfünfzig Minuten Versspätung an ohne weitere Informationen vor Ort.
00:09:54: Die öffentlich zugänglichen Fahrplan-Daten weisen für Dienstag in Buxtehude weitere Einschränkungen auf der AE-Fünflinie aus.
00:10:01: So viel eine, für siebzehn und dreißig vorgesehene Verbindung demnach vollständig aus.
00:10:06: als Ursache wird ein kurzfristiger Personalausfall genannt Auch für einen weiteren Zugausfall.
00:10:11: am Nachmittag wird diese Begründung aufgeführt.
00:10:14: Die nachfolgenden Verspätungen lassen sich daraus allerdings nicht zweifelsfrei klären.
00:10:19: Seit ersten August, für die R e fünf Strecke wird nicht mehr von Staatunterherlbe sondern von DB-Regio betrieben.
00:10:27: Zuvor war die Regionalferkäre Staat Deutschland GmbH für den Betrieb zuständig – auch sie gehörte zu einhundert Prozent zum Deutsche Bahnkonzern.
00:10:36: Die Integration in DB-Regio sollte unter anderem zu stabileren Abläufen und einer höheren Betriebsqualität führen.
00:10:42: Für Fahrgäste sollte sich zunächst wenig ändern.
00:10:46: Eine Bahnsprecherin konnte am Mittwoch, vierter November auf CNNZ-Anfrage noch keine konkreten Angaben zu den Störungen vom Dienstag machen.
00:10:54: Sie stellte eine Rückmeldung in Kürze in Aussicht.