Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kuchshafener Nachrichten und Niederelbezeitung.
00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge am Mikrofon Dieter Büge.
00:00:18: Wünschen sie mehr Nachrichten aus dem Landkreis Kuchschafen dann legen sie doch ganz einfach cnv-medien.de als ihre bevorzugte Quelle im Internet fest.
00:00:27: Mittwoch, vierter November, zwei Tausend sechsundzwanzig.
00:00:32: Nach Alkoholfahrt Herr Mora lässt eigene Blutprobe bei der Polizei verschwinden von Eckbert Schröder.
00:00:39: Eben lag sie noch verpackt auf dem Schreibtisch im Herr-Mora-Polizeirewehr und dann war nicht nur der getestete Autofahrer sondern auch das Röhrchen mit seiner Blut Probe verschwunden.
00:00:49: Reiner Zufall?
00:00:51: Das musste im Amtsgericht geklärt werden.
00:00:54: Ein Unfall, eine Atem-Alkohol-Kontrolle.
00:00:56: Eine Blutprobe auf dem Polizeirevier.
00:00:59: Klingt nach einem Routineeinsatz für die Polizei nach einer Drunkenheitsfahrt.
00:01:03: Glieb es aber am vierten Januar nicht.
00:01:05: Der Grund, nachdem der alkoholisierte Fahrer die Dienststelle in Hermor verlassen hatte war auch das Röhrchen mit der Blut Probe verschwunden.
00:01:13: Hat er es mitgehen lassen?
00:01:15: Er sagt Nein!
00:01:17: Im Amtsgericht Ottondorfies ist Ja.
00:01:19: Die Indizien sprachen gegen den Angeklagten.
00:01:23: Vor Gericht stand ein Vierzigjähriger aus Hämmer.
00:01:25: Zu Jahresbeginn hatte er zwei Kollegen abgeholt, um mit ihnen in einen gemeinsamen genutzten Büro zu fahren.
00:01:32: Nach Dienstschluss traten sie wieder gemeinsam die Rückfahrt an und legten dabei noch einen Zwischenstopp in einem Imbiss ein, aßen etwas Trankenbier und nahmen sich auch noch Zeit für eine sogenannte OKF-Ortskontrollfahrt.
00:01:46: Nachdem der Hemorrh seine Kollegen wieder zu Hause abgesetzt hatte, fuhr er weiter.
00:01:50: Verlor auf der B-四undneinzig bei Hackemühlen die Kontrolle über sein Auto und landete schließlich in einem schneebedeckten Graben.
00:01:59: Zwei Anwohner entdeckten das Fahrzeug, in dem sich der Fahrer unverletzt befand.
00:02:03: Dabei fiel einem der beiden Zeugen im darauf folgenden Gespräch mit ihm Alkoholgeruch auf.
00:02:08: Nach der Anpündigung, dass am besten die Polizei zum Unfallort kommen sollte wurde der Mann offensichtlich nervös, gab an, das er kurz mal pinkeln müsse und verschwand dann in Richtung Wohlenbeck.
00:02:18: Den Augenzeugen kam das Ganze merkwürdig vor und einer der beiden nahm die Verfolgung auf.
00:02:23: Letzten Endes entdeckte eine Polizeibeamtin und ihr Kollege nach einem Tipp den Fahrer versteckt hinter ein Baum.
00:02:30: Es folgte zunächst ein Alkomaattest, bei dem auf dem Display nach Angaben des Polizisten einen Wert von knapp zwei Promille angezeigt worden sei.
00:02:39: Dies habe er dann auch seiner Kollegin und dem Pfarrer mitgeteilt.
00:02:43: Was folgten war eine Fahrt zur Polizeidienststelle in Hermor – mit anschließender Blutprobe durch einen Arzt.
00:02:49: Das Röhrchen wurde in einer Verpackung deponiert und gemeinsam mit einigen Formularen auf einem Schreibtisch gelegt.
00:02:55: Als der Fahrer seine letzte Unterschrift geleistet hatte, verließ er unvermitteltes Büro in Richtung Ausgang.
00:03:01: Der Polizeibeamte folgte ihm nur kurz auf dem Flur.
00:03:05: Als es sich wieder an den Schreibtisch setzte war die Packung mit der Blutprobe verschwunden.
00:03:10: Hatte sie da vierzigjährige als wichtiges Beweismittel mitgehen lassen?
00:03:14: Der beteuerte bei Verhandlungen vor dem Amtsgericht in Ottondorf seine Unschuld – ich habe nichts mitgenommen!
00:03:21: Außerdem erklärte er, dass ihm der Polizist als Alkomaatwert Null Komma Vier und nicht Eins Komma Neun Vier Promille mitgeteilt habe was dieser jedoch bestritt.
00:03:30: Das waren um die zwei Promille unterstrich der Polizeibeamte seine Aussage.
00:03:35: Dokumentiert worden war der Atemalkoholwert hier doch nicht da ja schließlich noch die Blutprobe erfolgen sollte.
00:03:41: Im Rahmen der Verhandlung gab es immer mehr Indizien das Herr Moran nicht nur ein Gläschen zu viel zu sich genommen hat.
00:03:48: So sprach etwa der Arzt von Gleichgebietstörungen und anderen Auffälligkeiten im Rahmen der Begegnung auf den Polizeirevier.
00:03:55: Von einem Gang in Schlangenlinien erzählten auch der Polizeibeamte und seine Kolleginnen, als sie den Fahrer in Wohlenberg angetroffen und zum Einsatzfahrzeug begleitet hätten.
00:04:04: Dass vor der Rückfahrt Alkohol getrunken worden sei, bestritten zudem weder der Fahrer noch seine zwei Berufskollegen – für den Verteidiger ist Angeklagten reichende Indizien nicht aus um seinen Mandanten zu verurteilen!
00:04:17: Er habe zu dem Zweifel an den Schilderungen des Geschehens auf dem Polizeirevier und forderte ein Freispruch.
00:04:22: Für die Staatsanwaltschaft stand dagegen, nachdem Prozessverlauf fest, dass der Fahrer mit einem Komponent-Akul im Blut zunächst in Unfall verursachte, dann geflüchtet sei und später die Blutprobe mitgenommen habe.
00:04:35: Auch Richterin Sabine Deutschmann war von der Schuld des Angeklagten überzeugt.
00:04:39: Er ließ eine Geldstrafe von achtzig Tagesätzen a hundert Euro und verordnete einen zehnmonatigen Fahrverbot.
00:04:46: Nach Hotel Peters Insolvenz, nächster Gastronomie-Betrieb in der Wingst macht dicht.
00:04:52: Von Wiebke Kramp.
00:04:54: Die Wingst steht vor gastronomischen Herausforderungen.
00:04:57: Nach dem Hotel Peters schließt nun auch die Trattoria Benvinuto steigende Kosten und Personalmangel zwingend zur Aufgabe.
00:05:05: Das Gastronomiesterben vollzieht sich nicht mehr nur schleichend, sondern signifikant.
00:05:10: Und für die Wingst kommt es knüppeldicke!
00:05:12: Wenige Tage nach dem Insolvenzantrag des Hotel Peters stellt ein weiteres Restaurant den Betrieb ein.
00:05:18: Am Montag, erster November verkündete Geschäftsführer Heiko Schröder über Social Media die sofortige Schließung der Rattoria Ben Venuto alte Tischlerei in der Molkereichstraße.
00:05:29: Als Begründung führte er darin steigende Preise in allen Bereichen der Gastronomie an.
00:05:34: In einer Zeit zunehmender Verunsicherung hätten sie schon länger Sorgen bereitet, Hinzug kämen nicht zu lösende Probleme im Personalbereich und damit verbundene Kosten.
00:05:44: Den Mitarbeitern und Gästen dankte er für ihre Treue.
00:05:48: In einem Gespräch mit CNV-Medien unter Strich Halko Schröder, das ihm die Entscheidung sehr schwer gefallen sei aber nach langer und reiflicher Überlegung habe die Reißleine gezogen werden müssen.
00:05:59: Der gastronomische Betrieb sei eine echte Herzensangelegenheit gewesen – bei allen Schwierigkeiten habe er immer gehofft dass es doch noch besser werde, aber der Weiterbetrieb des Restaurants sei wirtschaftlich wie personell schlichtweg nicht mehr möglich
00:06:13: gewesen.".
00:06:14: Wir mussten jeden Monat dazubuttern, das ging einfach nicht mehr so weiter", sagt der Unternehmer, der mit für das direkt neben angelegene Familienunternehmen Darbrauchwerbung verantwortlich zeichnet.
00:06:24: Heike und Manja Schröder haben das damals heruntergekommene Gebäude, aus dem Schmuckstück unter dem Namen Alte Tischlerei entwickelt.
00:06:34: Eröffnung war zunächst mit der Bäckerei im März des Jahrhunderts.
00:06:38: Kurz darauf ging das italienische Restaurant an den Start.
00:06:41: Während die Bäcke rein oder kurze Zeit überdauerte etablierte sich das geschmackvoll eingerichtete Benvinuto Mit seiner italienischen Küche, die kulinarisch so viel mehr als nur Pizzaboot.
00:06:51: Doch zu steigenden Personal- und Energiekosten kam ein verändertes Gästeverhalten mit der Zeit hinzu.
00:06:57: Es wurde zunehmend mehr auf Ausgaben geachtet.
00:07:00: Statt zwei Gäserwein wurde nur noch eines bestellt – anstelle eines Menüs war es dann doch die günstigere Pizza!
00:07:07: Und was wird nun aus den Räumlichkeiten und der Außengastronomie?
00:07:11: Heiko Schröder erklärte, wir lassen die gesamte Einrichtung drinnen und hoffen dass wir jemanden finden das kauft und so übernimmt.
00:07:18: Ein Markler sei beauftragt.
00:07:20: Vielleicht interessiere sich jemand der es als Familienunternehmen führt – so Heiko Schroeders Hoffnung ,dass es dort mit einem Restaurantbetrieb unter neuer Regie weitergehen kann.
00:07:30: Der Wingster-Bürgermeister Patrick Paflowski bedauert die Entwicklung sehr von, der er wie zuvor beim Hotel Peters persönlich vorher in Kenntnis gesetzt wurde.
00:07:39: Als Gemeinde haben wir keinen direkten Einfluss und können die Gastronomie nur indirekt stützen indem wir uns weiter bemühen die Wingst attraktiv zu halten.
00:07:48: Die Häufung von Schließungen betrachten wir aber mit großer Sorge sagt Paflski.
00:07:53: Das Gasthaussterben zieht auch an der Wings nicht vorüber.
00:07:56: In jüngster Zeit gab es ein Aus beim Gasthause zur Linde in Weißenmoor und zur Schwalbe am Campingplatz, aber dennoch gäbe es weiterhin gastronomische Angebote in seiner Gemeinde – betonte der Bürgermeistern Verwies auf das Gasthäus linden wird am Zollbaum, das Horsthaus Dobrock für gesellschaften buchbare Lüttmandos sowie den Imbislar-Kreperie Elzler.
00:08:17: Und bei allen Hierbsbotschaften gibt es aber auch Positives, aus der Winx zu vermelden.
00:08:22: Die nicht öffentliche Gesellschaftaversammlung des Tourismus GmbH hat Lord Bürgermeister Pawlowski grundsätzlich entschieden die Jugendherberge zunächst als Pechterin zu betreiben und damit den Weiterbetrieb bereits ab dem kommenden Frühjahr sicherzustellen.
00:08:37: Jetzt gilt es nur noch einige rechtliche Aspekte abzuarbeiten!
00:08:40: Die gemeintliche Tourismusgesellschaft hofft bei der Unterhaltung der Jugendherberge auf Unterstützung und Engagement der Gesellschaft zu Pavloski.
00:08:49: Hintergrund war die Entscheidung des Jugendherbergswerks Nordmark, sich zum Ende dieses Jahres von der Zweihundert Betten-Einrichtung zu trennen.
00:08:57: Damit schien zunächst das Aus nach achtundachzig Jahren Jugendherwerksbetrieb besiegelt zu sein.
00:09:03: Gerüchte um Deichbrand in Nordholz – so geht es mit dem Festival weiter!
00:09:07: Von Christian Mangels.
00:09:09: Wie sieht die Zukunft des Deichbrand-Festivals aus?
00:09:11: Meim Gespräch mit Landrat Thorsten Krüger machten die Veranstaltte ihre Pläne deutlich.
00:09:16: Sie wollen Nordholz treu bleiben, infeste Infrastruktur investieren und bis für das Jahr hier im Jahr noch bis zu einem Jahr bis zu zwei Tausendunddreißig planen können.
00:09:24: Verlässt das Deichbrannfestival Nordholze!
00:09:27: Entsprechende Gerüchte halten sich hartnäckig und wurden zeitweise durch eine KI-Suche verbreitet.
00:09:32: Tatsächlich verfolgen die Veranstalter jedoch ganz andere Pläne, sie wollen am bisherigen Standort festhalten weiter in die Infrastruktur investieren und die Vereinbarung mit der Gemeinde Wurster Nordseeküste möglichst bis für das Jahr im Jahr.
00:09:47: Das wurde bei einem Besuch von Landrat Thorsten Krüger am Dienstag, dritter November deutlich der im Rahmen seiner Unternehmestour durch den Landkreis Kuxhafen beim Deichbrand-Team Station machte.
00:09:57: Gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Andreas Sagemül sprach er mit Festivalgründer Marc Engelke Geschäftsführer von ESK Events & Promotions und FKP Event Service über die wirtschaftliche Bedeutung des Festivals – neue Investitionen!
00:10:12: Und die Herausforderungen der kommenden Jahre.
00:10:15: Planungssicherheit ist das A&O-Machtengel gedeutlicht.
00:10:18: Die Veranstalter wollen die bisherige Perspektive bis zum Jahr und drei um weitere fünf Jahre verlängern, sage Müll.
00:10:25: signalisierte Zustimmung – ich glaube wir können sagen Wir beide sind uns darüber einig dass wir das machen wollen.
00:10:31: allerdings müssten noch Verträge ausgearbeitet und die zuständigen politischen Gremien beteiligt werden.
00:10:37: Beschlossen ist die Verlängerung also noch nicht.
00:10:40: Für Engelke ist eine langfristige Vereinbarung die Voraussetzung für weitere Investitionen.
00:10:44: Bereits heute verfügt das Festival-Team über einen feste Halle am Standort, eine zweite soll hinzukommen – sie könnte insbesondere Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdiensten als feste Basis dienen.
00:10:56: Bislang werden für diese Bereiche jedes Jahr aufwendig Containeranlagen mit Strom, Internet- und Sanitäanschüssen aufgebaut.
00:11:04: Ein weiteres zentrales Gesprächsthema war die Energieversorgung.
00:11:08: Die Festivalstadt benötigt während der Veranstaltung enorme Strommengen.
00:11:12: Bisher wird ein großer Teil davon durch mobile Diesel-Aggregate erzeugt, durch erneuers zentral organisiertes Versorgungsnetz konnte deren Zahl nach Angaben Engelkes bereits von zweiundfünfzig auf achtunddreißig reduziert werden Das Spatransporte Kraftstoff und Betriebskosten.
00:11:28: langfristig möchte der Veranstalter weitere Bereiche an ein festes Stromnetz anschließen.
00:11:34: Die energieintensiven Hauptbühnen dürfen allerdings auch künftig auf zusätzliche Aggregate angewiesen sein.
00:11:39: Engelkes Wunsch ist es, möglichst viel regional erzeugten Ökostrom zu nutzen – dass der grüne Strom, der hier oben produziert wird direkt bei uns ins Entertainment für das Festival an der Nordsee geht.
00:11:50: Das wäre schon klasse so Engelke!
00:11:53: Rüger sieht darin eine Verbindung zur Energiepolitik des Landkreises.
00:11:56: Dieser arbeite gemeinsam mit den Kommunen an einer regionalen Energieversorgung und am Ausbau der Netze.
00:12:03: Wenn wir nichts machen würden, hätten wir perspektivisch ein Problem, sagte der Landrat.
00:12:07: Ziel sei es das Unternehmen Bürger-und öffentliche Haushalte von erneuerbarer Energie aus der Region
00:12:13: profitieren.".
00:12:14: Welche wirtschaftliche Bedeutung das Deichbrand Festival für die Region hat, verdeutlicht der Engelke an einem Beispiel.
00:12:20: Allein für Hotelzimmer gibt der Veranstalter jedes Jahr fünfhunderttausend Euro aus.
00:12:25: Hinzu kommen Aufträge für Dienstleister, Differanten und zahlreiche weitere Unternehmen.
00:12:30: Mit rund sechzig tausend Besuchern ist das Festival damit auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Landkreis Cuxhaven.
00:12:36: Landrat Krüger hob in diesem Zusammenhang zudem die Bedeitung der Gewerbesteuer hervor.
00:12:41: Daneben wurde über Nachhaltigkeit gesprochen.
00:12:44: Engelke berichtete von einer deutlichen Reduzierung der Müllmenge je Besucher, Krüger lobte die Bemühungen und warb dafür Menschen bei Veränderungen mitzunehmen statt ausschließlich auf Vorschriften zu setzen.