Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kuchshafener Nachrichten und Niederelbezeitung.
00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge am Mikrofon Dieter Büge.
00:00:18: Wünschen sie mehr Nachrichten aus dem Landkreis Kuchschafen dann legen sie doch ganz einfach cnv-medien.de als ihre bevorzugte Quelle im Internet fest.
00:00:27: Mittwoch Das ist der Erdbeer des Vorausschusses.
00:00:57: Diese Frage stand am Montagabend immer wieder im Raum.
00:01:01: Rundereinhundert Menschen waren in die Seelandtallen gekommen, um die letzte Sitzung des Otterndorfer Bau- und Umweltausschusses in dieser Wahlperiode zu verfolgen.
00:01:10: Im Mittelpunkt stand das umstrittene Baugebiet am Kochenbüttler Seele – trotz erheblicher Bedenken ein Fall der von Peter Martin Stelzenmöller geleitete Ausschuss mit vier Stimmen von SPD und Grünen einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen das Bebauungsplanverfahren einzuleiten.
00:01:27: Die endgültige Entscheidung soll bereits am Mittwoch im Verwaltungsausschuss fallen, drei Tage vor dem Ende der Wahlperiode.
00:01:34: Zuvor hatten sowohl die parteilose Ratsfrau Susanne Renneberg als auch die CDU-FDP Gruppe gefordert, die Entscheidung den neu gewählten Stadtrats zu überlassen.
00:01:44: Rennebec verlangte zudem eine ergebnisoffene Machbarkeitsprüfung, die unter anderem städtebauliche Leitlinien sowie Klima und Denkmalschutz berücksichtigen sollte.
00:01:54: Die CDU-FTP Gruppe hielt eine zusätzliche Studie nicht für nötig.
00:01:58: Entsprechende Gutachten könnten im regulären Bauleitplanverfahren erstellt werden, beide Anträge wurden abgelehnt.
00:02:06: Warum geben wir der Sache nicht mehr Zeit?
00:02:09: FDP-Ratsfrau Christiane Steffens bezeichnete das bisherige Verfahren als sehr unglücklich.
00:02:15: Sie fragte warum der Beschluss ausgerechnet kurz vor dem Ende der Wahlperiode gefasst werden müsse.
00:02:23: SPD-Fraktion Chefmalte Hink entgegnete, die im Wahlperiode geht bis zum XXI.
00:02:28: Oktober – bis dahin müsse die Politik ihre Verantwortung wahrnehmen.
00:02:32: Hink betonte, dass mit dem Aufstellungsbeschluss noch nicht über die tatsächliche Bebauung entschieden werde.
00:02:38: Erst in anschließenden Verfahren würden sämtliche Belange geprüft.
00:02:42: Das ist ein offenes Verfahren versicherte
00:02:45: er.".
00:02:46: Auch Stadtdirektor Frank Thielebeule erwies auf die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger und Träger öffentlicher Belange.
00:02:52: Eine Anfrage an die Kommunalaufsicht habe zudem ergeben, dass es keine Beanstaltungen gegen das Verfahren gebe.
00:02:59: Inhaltlich ging es vor allem um die Frage warum eine Grünfläche bebaut werden soll, die nach Darstellung der Kritiker jahrzehntelang als Freiraum zwischen bestehenden Wohngebieten vorgesehen war.
00:03:09: Die Interessengemeinschaft nachhaltiges und klimabewusstes Otterndorf, die ihre Mitglieder zahlreich vertreten waren, verweist auf das Entwicklungskonzept Otternderf Nordost aus dem Jahre zwei Tausendundvier.
00:03:21: Darin sei ein Zusammenhänger Grünzug vorgesehen der Frischluftversorgung der klimatischen Entlastung und der landschaftlichen Einbindung der Wohngebiete dienen solle.
00:03:31: Die Initiative sieht ökologische Funktionen gefährdet und stellt die Verlässlichkeit früherer, städtebaulicher Zusagen infrage.
00:03:39: Thielebäule machte deutlich dass die Verwaltung dem alten Konzept keine dauerhafte Bindungswirkung beimisst.
00:03:45: Es sei bereits in Drei Jahr arbeitete und auf zehn bis fünfzehn Jahre ausgelegt worden.
00:03:51: Diese Zeitspanne ist vorüber und Ottondorf hat sich weiterentwickelt, erklärte er an Bedeutung eingebüßt.
00:04:03: Aus Sicht der Kritiker bleibt insbesondere offen, wie die Bebauung mit dem kürzlich beschlossenen integrierten Klimaschutzkonzept Diskutiert wurden auch mögliche Bodendenkmäler.
00:04:15: Die Initiative hatte Hinweise zu einem historischen Deich, einer Wort- und einem Wählaufmerksam gemacht.
00:04:21: wie Schusen bestätigte, dass die Stadt bereits Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde des Landkreises aufgenommen habe – in vorliegenden Unterlagen seien keine Denkmäle eingezeichnet.
00:04:32: Für die Verwaltung spricht die Nachfrage nach Wohnbauland für das Vorhaben.
00:04:36: Es gibt vierzig bis fünfzig Anfragen von Bauwilligen erklärte Thielebeule.
00:04:41: im geplanten Im Baugebiet am Kochenbüttler Seel sind einundvierzig Baugunstücke zwischen fünfhundertdreißig und zwölfhundertvierzig Quadratmetern vorgesehen.
00:04:50: Das Gelände gehört der Harnener Baugesellschaft einer hundertprozentigen Tochter, der Stadt Otterndorf.
00:04:56: Nach dem Votum des Bauausschusses liegt die Entscheidung nun beim nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss, der am Mittwoch, mittwochszwanzigste Oktober zusammenkommt – da SPD und Grüne auch dort eine knappe Mehrheit haben gilt die Zustimmung als wahrscheinlich!
00:05:11: Der Streit dürfte damit nicht beendet sein.
00:05:13: Fachliche Untersuchungen und Beteiligungsverfahren stehen erst bevor.
00:05:18: Thielebeule betonte, dass die Verwaltung den Austausch mit der Interessengemeinschaft fortsetzen wolle – das Gesprächsangebot steht so Thielebäule!
00:05:28: Die Geschichten hinter den Artikeln.
00:05:30: Nachspielzeit im Sportbüro Neuer CNV Medien.
00:05:34: Podcast rund um den lokalen Sport.
00:05:37: Was macht einen Sportplatz zu einem besonderen Ort?
00:05:40: Warum zieht ein Fußballspiel in der Kreisliga manchmal mehr Zuschauer an als eine höherklassige Begegnung.
00:05:47: Mit solchen Fragen beschäftigt sich nun unsere Sportredaktion der CNV Medien auch abseits der Zeitungen, im eigenen Podcast Nachspielzeit im Sportbüro.
00:05:58: Denise May und Jan Unruh nehmen die Hörer mit in ihre Sportwelt.
00:06:02: Im Mittelpunkt stehen Geschichten aus der ganzen Sportwelt des Kuchslans.
00:06:06: Sie sprechen über unterschiedliche Disziplinen, besondere Begegnungen und Erlebnisse die ihnen im Gedächtnis geblieben sind.
00:06:14: Dabei geht es nicht allein um Ergebnisse und Tabellen sondern auch um die Menschen dahinter kurios Geschichten und echte Gänsehautmomente Und manchmal eben auch um die Frage, warum Bratwurst, Catering und die beste bunte Tüte zu einem gelungenen Sportnachmittag einfach dazugehören.
00:06:32: Der Podcast soll einen Blick auf den Sport ermöglichen, der über das eigentliche Spiel hinausgeht – denn wer regelmäßig auf Sportplätzen und in Sporthallen unterwegs ist weiß, manchmal sind es die Menschen am Spielfeld dran, die Stimmung auf der Tribüne oder eben das CaterING, dass ein Wettkampf besonders macht!
00:06:49: Auch grundsätzliche Fragen zum Sport im Kuchsland beschäftigen die beiden Redakteure.
00:06:55: Was zeichnet Cuxhaven als Sportstandort aus?
00:06:58: Wo fehlt es an einem großen sportlichen Zug, fährt das über den Kreiskuchshafen hinaus Aufmerksamkeit erzeugt und welche Sportstätten haben einen ganz besonderen Platz in den persönlichen Erinnerungen?
00:07:09: In einer der Folgen nehmen die Sportredakteure die Hörer mit auf eine gedankliche Tour durch den Landkreis.
00:07:15: Beide nennen ihre fünf liebsten Sportorte im Kuchsland.
00:07:19: Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine objektive Rangliste, sondern um persönliche Erlebnisse.
00:07:25: Besondere Atmosphäre und Geschichten die sie mit den jeweiligen Orten verbinden.
00:07:30: Außerdem geht es in der neuesten Folge um den Trainerwechsel beim FC Kuxhafen und die Torflut in der Kreisliga.
00:07:38: Dieser sportliche Podcast ist auf dem gängigen Plattform wie Spotify Amazon Music Apple Podcast sowie unter cnv-medien.de.
00:07:50: Kuxhafner Fährhafen auf Kurs, Megaentwicklung geplant von Jens Podschka.
00:07:56: Im Kuxhafner Hafen kündigt sich eine spektakuläre Neuausrichtung an die nicht nur für Regenbetrieb sorgt sondern auch unerwartete Herausforderungen mit sich bringt.
00:08:05: Wie viel Potenzial birgt der Standort wirklich?
00:08:08: Mehr als einhundertzwanzig Besucherinnen und Besucher wollten am Montagabend wissen wie sich der Kuxhabener Hafen in den kommenden Jahren verändert.
00:08:17: Der Saal im siebten Stock des Hafenhostels reichte nicht aus, etliche Gäste standen.
00:08:22: Sonst blickt man von dort weit über den Hafen.
00:08:26: an diesem Abendlag bereits im Dunkeln zu Füßen der Veranstaltung.
00:08:30: Arne Elas Vorsitzender des Nautischen Vereins eröffnete den Abend mit einem Satz, der die Stimmung traf.
00:08:36: Cuxhaven erlebe derzeit eine ziemlich einzigartige Entwicklung, die bundesweit und international Beachtung findet.
00:08:45: Bevor es im Detail um den Fährhafen und andere wichtige Hafenthemen ging, zeichnete Arne Elas ein Durchweg Optimistisches Bild der Cuxhavener Hafen-Entwicklung.
00:08:55: Der Grundliege in der Geografie.
00:08:57: Anders als die meisten alten Häfen, die mitten im Stadtgebiet liegen und dort an ihre Grenzen stoßen können sich Cuxhaben entlangte Elbe ungehindert ausdehnen weil Stadt- und Kurgebiete nach Westen der Hafen aber nach Osten ausgerichtet seien.
00:09:12: Hinzu kommt der direkte Autobahnanschluss, der Schwerlasttransporte binnen weniger Minuten auf die Fernstraße bringe.
00:09:19: Ein Standortvorteil den laut Elas kein vergleichbarer Hafen in dieser Form bietet.
00:09:24: Vor allem aber verändere die Offshorewindenergie, die Rolle der Stadt grundlegend.
00:09:29: Kuchshafenliege als nördlichster Punkt besonders nah an den Windkraftprojekten in der Nordsee und rücke dadurch Soellas auf einmal eine Poolposition.
00:09:39: Auch die Finanzierung des Lückenstoßes an den Liegeplätzen fünf bis sieben wertete er als bundesweit einmaliges Modell aus Landes, Bundes- und Privatmitteln ohne dass der Ausbau nicht zustande gekommen wäre.
00:09:52: Sein Fazit?
00:09:53: Kuxhafen verfüge inzwischen über einen der modernsten Häfen in Deutschland und auch die Auftragsbücher der ansässigen Betriebe seien gut gefüllt.
00:10:03: Den größten Redeanteil zum Fährhafenübernamen Knut Kokkeling niederlasst uns Leiter von Niedersachsen-Ports in Kuxhausen.
00:10:09: Sein Ausgangspunkt, das neue Märzweckschiff Neuwerk passt nicht mehr an den bisherigen Liegeplatz.
00:10:15: zugleich braucht das Wasserstraß- und Schifffahrtsamt mehr Fläche für sein Umbau – Die Lösung ist ein Dreiertausch!
00:10:22: Vision des zukünftigen Fairhafens in Cuxhaven.
00:10:25: Eine moderne Infrastruktur trifft auf innovative Möglichkeiten für den heimischen Tourismus.
00:10:31: Das WSA erhält die bislang ungenutzte Fläche im Fährhafen und baut dort seinen neuen Bauhof.
00:10:37: Niedersachsen Ports wird dafür im Gegenzug enteignet, und erhält als Ausgleich den alten Bauhafen bei der Kugelbarke.
00:10:45: Diesen tauscht die Landesgesellschaft wiederum mit der Stadt gegen hafenahe Flächen, die sie touristisch entwickeln kann.
00:10:51: Geplant sind am neuen Standort ein Liegeplatz Werk, ein weiterer für den Seenotretter.
00:10:57: Ein Gastschiff sowie ein öffentlicher Weg bis zu einem Aussiedspunkt direkt am Fahrwasser.
00:11:03: Flankiert wird dieser von drei frei zugänglichen Pavillons die etwa gastronomisch genutzt werden könnten.
00:11:09: Die Höhe des künftigen Dams soll bei etwa plus zehn Metern liegen.
00:11:13: heute liegt er bei plus vier.
00:11:16: Aus dem Publikum kamen hartnäckige Nachfragen zu möglichen Alternativstandorten, etwa im östlichen Fährhafen oder in Amerika-Haufen.
00:11:25: Hockelling erteilte beiden eine Absage – die Fläche auf der Ostseite sei schlicht zu klein, zudem sei sie bei Hochwasser nicht zuverlässig erreichbar.
00:11:34: Der gewählte Standort profitiert dagegen davon, dass die Zufahrt auf Höhe der Deichkrone verläuft.
00:11:39: Auch dem Einwand der höhere Dammgefährde den Hochwasserschutz widersprach er deutlich.
00:11:45: Seine Einschätzung gehe eher in die andere Richtung – offen ist dagegen noch wie die Zuhrfahrt für Fahrzeuge, die Wege für Fußgänger und Radfahrer sicher kreuzen sollen.
00:11:54: Eine ebenerdige Kreuzung gilt als unwahrscheinlich.
00:11:57: über Lösungen wird noch nachgedacht.
00:12:00: Alexander Isheim vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven lieferte die Perspektive seiner Behörde.
00:12:06: Im Vergleich mit den Bauhöfen anderer bundeseigener Mehrzweckschiffe sei der Cuxhavner Standort, der allerkleinste im Istustand benötigt, wird eine Fläche von rund achtzigmal dreihundert Metern um Havariergeräte Tonnen für die Fahrwassermarkierung der Elbe und weitere Speziatschiffe unterzubringen auch das Maritime Sicherheitszentrum zu klein geworden.
00:12:29: Für ein neues Betriebsgelände am alten Hafen stehen laut Isheim bereits seventy- zwei Millionen Euro im Bundeshaushalt, zwei Tausend sieben und zwanzig bereit.
00:12:38: Zieht der Bauhofern seinem jetzigen Standort an den Fährhafen gibt es am alten Standort Platz für neue Arbeitsplätze.
00:12:46: Zum Zeitplan machte Cockling auf Nachfrage eine vorsichtige Prognose.
00:12:51: Bis zur Genehmigung rechnet er mit den Jahren zwanzigneun und zwanzichzwanzigdreißig die eigentliche Bauzeit, schätzte er auf drei bis dreieinhalb Jahre.
00:12:59: Gebaut werden solle überwiegend von der Wassersite aus.
00:13:02: Das offizielle Planfeststellungsverfahren steht noch aus einer.
00:13:06: Strömungstechnische Untersuchung ist darin laut Cockling obligatorisch.
00:13:10: Für Anwohner- und Gewerbetreibende in der Grimacean-Bucht bleibt die Baupphase damit vorerst mit vielen Unbekannten.
00:13:17: Klarheit dürfte erst das Verfahren selbst
00:13:20: bringen.".
00:13:21: Der Fairhafen war an diesem Abend nur eines von mehreren großen Themen, ebenfalls zur Sprache kam die Sanierung der Aussichtsplattform Alte Liebe, die neuen Liegeplätze fünf bis sieben im Offshore-Hafen zusätzliche Bahngleise für Autotransporte der Lückenschuss am Neuen Fischereihafen Die geplante Schwerlastbrücke zum Industriegebiet F-Ninzig sowie ein Ausblick auf die in rund zehn Jahren anstehende Sanierung des Stolbenhöfs im Amerikahafen.
00:13:46: Über diese Projekte hat unsere Zeitung bereits berichtet und wird es weiterhin tun, sobald sich Neues ergibt!