CNV News-Podcast

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Cuxhavener Nachrichten und Niederelbe-Zeitung.

00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge am Mikrofon.

00:00:16: Dieter Büge.

00:00:18: Dienstag, vierter August.

00:00:20: zwei tausend sechsunzwanzig Schockanrufer scheitern an Cuxhavener Ehepaar.

00:00:25: Festnahme bleibt jedoch aus Von Christian Mangels.

00:00:29: sixty-fünftausend Euro sollte ein Ehepaar aus Cuxhaven zahlen, damit seine Tochter nicht ins Gefängnis müsse.

00:00:36: Die Eheleute schauten den Schockanruf und informierten sofort auch die Polizei – doch die geplante Falle für Betrüger kam nicht zustande!

00:00:45: Auf dem Display steht nur ein Wort unbekannt.

00:00:49: Als am Mittwoch um zwölf Uhr zwanzig das Festnetztelefon klingelt, denkt zu seiner Rademacher, nahm von der Redaktion geändert, zunächst an ihre Nachbarin.

00:00:58: Auch deren Nummer wird bei Anrufen nicht angezeigt.

00:01:01: Die vierundsechzigjährige nimmt ab, am anderen Ende der Leitung beginnt eine Frauenstimme zu schluchzen.

00:01:07: Es ist etwas Schlimmes passiert bringt sie unter Tränen hervor Sie sei die Tochter der Rademacher, es habe einen schweren Unfall verursacht und müsse nun ins Gefängnis.

00:01:17: Doch Susanne Rademacher ist vorbereitet.

00:01:19: Sie hat schon häufig von Schock anrufen und dem sogenannten Enkeltrick gehört, auch in ihrem persönlichen Umfeld.

00:01:26: Statt das Gespräch sofort zu beenden beschließt sie mitzuspielen.

00:01:29: – Viktoria bist du das?

00:01:32: fragt sie die vermeintliche Tochter.

00:01:34: bestätigt Für Rademach aus.

00:01:36: steht da längst fest, sie will den Betrüger eine Falle locken.

00:01:40: Kurz darauf übernimmt ein Mann das Gespräch.

00:01:43: Er stellt sich als Kommissarschneider vor und erklärt, der Gefängnisaufenthalt der Tochter könne verhindert werden gegen die Zahlung von sixty-fünfentausend Euro.

00:01:52: Wenig später schaltet sich ein weiterer Mann ein angeblich einen Staatsanwalt – auch er drängt darauf, dass Geld so schnell wie möglich bereitzustellen!

00:02:00: Während seine Frau die Betrüger am Festnetz in der Leitung hält, wählt der siebzigjährige Heinz Rademacher mit seinem Handy den Polizeienotruf.

00:02:10: Damit tut er genau das, was Betroffenen von Schockanrufen üblicherweise geraten wird.

00:02:15: Rademacher landet in der zentralen Leitstelle in Oldenburg, die an den Dienststellen in Cuxhaven verweist – die Hoffnung auf schnelle Unterstützung erfüllt sich dort allerdings nicht.

00:02:26: Die Polizei könne nicht zu ihnen kommen, erfährt das Ehepaar von den Cuxhavner-Polizisten.

00:02:31: Es soll das Telefonat beenden und danach Anzeige erstatten – persönlich auf der Wache oder über die Onlinewache.

00:02:39: Dabei war die Rademachers nach eigener Aussage bereit, mit den Betrügern einen Übergabeort zu vereinbaren.

00:02:45: Sie hofften der Polizei so eine Gelegenheit zu verschaffen, die mutmaßlichen Täter festzunehmen.

00:02:51: – schließlich beendet zu seiner Rademacher das Gespräch.

00:02:54: Wie soll man die Täter erwischen, wenn die Polizei nicht einmal kommt?

00:02:58: Zeigt es sich enttäuscht über die aus ihrer Sicht verpasste Gelegenheit.

00:03:02: Gerade weil das Ehepaar den Betrug frühzeitig erkannt und umgehend den Notruf gewählt habe, hätten die Rademachers mit einer anderen Reaktion gerechnet Auf Anfrage unserer Redaktion erklärt die Polizeieinspektion Cuxhaven dass der geschilderte Vorfall bekannt sei.

00:03:17: Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Betrugs eingeleitet worden.

00:03:22: Zugleich werde der Einsatzablauf internachvollzogen und ausgewertet.

00:03:27: Der gesamte Einsatzabläuf wird sorgfältig geprüft, erklärt Polizeisprecherin Britta Schumann.

00:03:32: Eine abschließende Bewertung ist derzeit noch nicht möglich – erst nach Abschluss der Prüfung könne beurteilt werden ob die getroffenen Maßnahmen den vorgesinnen Abläufen entsprochen hätten oder ob Optimierungsbedarf bestehen.

00:03:45: Am betreffenden Tag habe die Polizei wegen eines erhöhten Einsatzgeschehens ein außergewöhnlich hohes Anrufaufkommen verzeichnet.

00:03:52: Die Dienststelle sei zeitweise stark ausgelastet gewesen, so die Polizeisprecherin.

00:03:57: unabhängig davon werde der konkrete Fall aufgearbeitet.

00:04:01: Bei einem erkannten Betrugsversuch stehe zunächst die Abwehr der Straftat im Vordergrund.

00:04:06: eine Anzeige werden regelmäßig im Anschluss aufgenommen.

00:04:10: Ob die Kommunikation im konkreten Fall den vorgesinnen abläufenden Sprach ist Bestandteil einer internen Prüfung, so Schumann.

00:04:17: Eine von der Polizei begleitete fingierte Geldübergabe ist nach Angaben der Sprecherin prinzipiell möglich.

00:04:24: Solche Maßnahmen kommen grundsätzlichen Betracht wenn die Gefährdung der betroffenen Personen ausgeschlossen werden können und die tatsächigen sowie rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, erklärt Schumahn.

00:04:35: Entscheidend seien konkrete Einsatzlage, die verfügbaren Kräfte und die Erfolgsaussichten.

00:04:41: Ob diese Möglichkeiten im Fall der Rademachers geprüft worden seien sei Gegenstand der laufenden internen

00:04:46: Aufarbeitung.".

00:04:47: Für die Betroffene bekräftig die Polizei ihre Empfehlung.

00:04:51: Wer einen Schockanruf erkennt sollte keine persönlichen Datenpreis geben, keine Vermögenswerte übergeben und keine Forderungen erfüllen.

00:04:59: In einer akuten Situation solle unverzüglich die one-one-zero gewählt werden.

00:05:04: Angehörige sollten ausschließlich über bekannte Rufnummern kontaktiert werden, zudem dürfe man sich nicht unter Druck setzen lassen.

00:05:12: Im Bereich der Polizeieinspektion Cuxhaven wurden im laufenden Jahr bis lang fünfundzwanzig Betrugsversuche im Zusammenhang mit Schockanrufen oder vergleichbaren Maschen angezeigt – in zwei Fällen erbeuteten die Täter Geld.

00:05:26: Festnahm gab es nicht!

00:05:29: Brandserie in Hämorr.

00:05:31: Vier Feuer binnen weniger Stunden, Verdacht auf Brandstiftung.

00:05:35: Bericht von Jürgen Lange.

00:05:36: Vierzier Brände innerhalb weniger Stunden und der Verdacht aus Brandstiften.

00:05:41: Eine beispiellose Brandseria hat den Hämorerstattteil Barsbeck in Atem gehalten.

00:05:45: Viele Feuerwerkkräfte kämpften nahezu ununterbrochen gegen die Flammen.

00:05:50: Eine beispiellose Brand-Serie hat am Sonntag, Zweiter August, zweitausendsechsundzwanzig.

00:05:55: Und in der Nacht zum Montag, dritte August, zweitausendzechsund zwanzig, den Herr Mora Stadtteil Barsbeck erschüttert.

00:06:01: Innerhalb von rund zwölf Stunden mussten die Feuerwehren insgesamt viermal ausrücken.

00:06:06: Mehrere Großbrände hielten die Einsatzkräfte in Atem.

00:06:09: Die Polizei geht inzwischen in allen Fällen dem Verdacht der Brandstiftung nach.

00:06:14: Den Auftakt machte am Sonntag, Nachmittag gegen fünfzehn Uhr ein Großbrand auf einem Lagerplatz in der Fährstraße.

00:06:21: Radfahrer bemerkten eine massive Rauchentwicklung und alarmierten die Feuerwehr.

00:06:26: Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen mehrere hundert Starkbuschballen sowie gelagerte Baumstämme bereits im Vollbrand.

00:06:33: Bis zu zehn Meter hohe Flammen und eine starke Rauch-Entwicklung machten einen umfangreichen Löschangriff erforderlich.

00:06:40: Besonders brisant, vor bereits rund fünf Wochen waren auf dem selben Lagerplatz etwa zweihundert Starkbuschballen abgebrannt.

00:06:48: Starkbuscht wird dringend für den Küstenschutz benötigt und dient unter anderem zur Uferbefestigung sowie für den Ladungsbau im Watt.

00:06:56: nach Angaben des Eigentümers gehört der Lagerplatz in Hermor zu den wenigen dieser Art an die Küste.

00:07:02: Entsprechend schwer wiegt der erneute Verlust des Materials.

00:07:05: Gemeinde Brandmeister Björn Müller ließ umgehend weitere Feuerwehr nach alarmieren.

00:07:09: Mehrere hundert Meter Schlauchleitung wurden verlegt, ein Wasserwerfer eingesetzt und zahlreiche Trupps gingen unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vor.

00:07:17: Mit Hilfe eines Traktors wurden die brennenden Bündel auseinandergezogen und anschließend abgelöscht.

00:07:23: Rund neunzig Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz.

00:07:26: der entstandene Sachschaden wird auf etwa zehntausend Euro geschätzt.

00:07:30: Das Feuer breitete sich innerhalb kurzer Zeit rasant aus.

00:07:34: Die Feuerwehr begann umgehend mit den ersten Löschmaßnahmen unter schwerem Atemschutz.

00:07:39: Noch während der laufenden Löscharbeiten folgte bereits der nächste Alarm gegen die Erneutratfahrer im Backsteinweg einen brennenden Heuron-Ballen.

00:07:49: Ein Tanklöschfahrzeug, der Feuerwehr war, stade löste sich kurzfristig aus dem Großeinsatz in der Ferstraße und konnte den Entstehungsbrandrasch löschen.

00:07:57: Weitere alarmierte Feuerwehren mussten nicht mehr eingreifen.

00:08:00: Auch in diesem Fall ist die Brandursache unklar, die Polizei ermittelt auch hier wegen möglicher Brandstiftung.

00:08:07: Kaum hatten die Einsatzkräfte den Großeinsatz am Abend beendet und ihre Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht, ertönten gegen drei Uhr dreißig erneut die Meldemfänger.

00:08:17: Ein Anwohner der Hollenwaterstraße hatte Flammen im Rätdach eines Schuppens auf seinem Grundstück entdeckt.

00:08:24: Unmittelbar daneben befand sich ein großes rätgedecktes Wohnhaus so dass sich die Lage zunächst äußerst kritisch darstellte.

00:08:31: Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden.

00:08:36: Hierfür errichteten die Einsatzkräfte eine Regelstellung und benetzten das Rätag des Wohnhauses kontinuierlich mit Wasser, während weitere Trupps den brennenden Schuppen bekämpften.

00:08:47: Anschließend musste das Dach teilweise geöffnet werden um versteckte Gluteneste abzulöschen.

00:08:52: Der Gebäudeschaden wird auf rund zwanzigtausend Euro geschätzt.

00:08:56: Auch hier übernahm die Polizei noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen.

00:09:00: Die Tatortgruppe Brandermittlung der Polizeikuchshafen wurde eingeschaltet, nur wenige Stunden später setzte sich die Brandserie fort.

00:09:08: gegen drei Uhr vierzig am Montag wurden die Feuerwehren erneut alarmiert.

00:09:12: in der Mühlenberger Straße war ein Carport mit einem darunter abgestellten Auto in Brand geraten.

00:09:18: Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Flammen bereits auf den Dachstuhl des angrenzenden zwei Familienhauses ausgebreitet.

00:09:25: Den Bewohnern gelangt die Flucht in letzter Minute, ein Rollstuhlvahre wurde gemeinsam mit seiner Ehefrau von Polizei und Feuerwehr betreut.

00:09:33: Die Frau erlebt vermutlich eine Rauchgasvergiftung und wurde nach der Erstversorgung in das Elbeklinikum Stade gebracht – auch eine sechsunachtzigjährige Bewohnerin der zweiten Wohnung sowie zwei Hunde konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

00:09:47: Unter schwerem Atemschutz kämpften schließlich rund onehundertzwanzig Einsatzkräfte gegen das Feuer.

00:09:53: Eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr Cuxhaven unterstützte die Löscharbeiten, in dem Dachziegel und Teile des Dachfürstes entfernt wurden um versteckte Glutnester erreichen zu können.

00:10:03: auch im Gebäude mussten Teile der Deckenkonstruktion geöffnet werden.

00:10:07: eine Wohnung ist den Folge des Brandes unbewohnbar.

00:10:10: Der Sachschaden wird auf rund zweihunderttausend Euro geschätzt.

00:10:15: Außergewöhnliche Brandserie brachte die Feuerwehren an ihrer Belastungsgrenze.

00:10:19: Da Atemschutzgeräte, Schläuche und weiteres Einsatzmaterial nach den langwierigen Löscharbeiten knapp wurden, unterstützten zusätzliche Feuerwehre aus der Samtgemeinde die Kräfte vor Ort.

00:10:30: Mehrfach übernahm die DRK-Bereitschaft Landhadeln mit Rettungswagen – die medizinische Absicherung der unter schwerem Atemschutz eingesetzten Feuerwehrleute.

00:10:40: Bei den vier Brennen waren Einsatzkräfte der Feuerwehr in Baarsberg-Varstadel, Ostenhäsel, Klinth, Westersode und Hechthausen im Einsatz.

00:10:48: Unterstützt wurden sie von Gemeinde Brandmeister Björn Müller, seinem Stellvertreter Martin Schimmelfennig, dem stellvertretenden Abschnittsleiter Thorben Offermann einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr Cuxhaven, dem Cuxland Rettungsdienst mit Notarzt und Rettungswagen sowie der DRK Bereitschaft Land Hadeln.

00:11:05: Die Polizei Hermor sowie die Tatortgruppe Brandermittlung der Polizeieinspektion Cuxhaven untersuchten nun mögliche Zusammenhänge zwischen den vier Bränden.

00:11:14: Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe, so wie der bisherigen Erkenntnisse steht in allen Fällen der Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung im Raum A-Siebenundzwanzig in Richtung Bremen nach Unfallfolge sperrt.

00:11:27: zwei Lkw landen im Graben Ein Lastwagen mit Neufahrzeugen im Grabem ein weiterer LkW auf dem Dach.

00:11:35: Ein Unfall auf der A-Siebundzwanzig bei Bremerhaven sorgte seit Montag Vormittag für eine Vollsperrung.

00:11:40: Zwei Fahrer kamen leicht verletzt ins Krankenhaus, auf der a-Sieben und zwanzig zwischen den Anschussstellen Bremerhaufen über See Mitte in Fahrtrichtung Süd ist es am Montag gegen zehn Uhr dreißig zu einem Verkehrsunfall gekommen Und laut Feuerwehr waren zwei Lastwagen sowie ein Auto beteiligt.

00:11:57: Für die Bergungsarbeiten wurde Die Unfallstelle voll gesperrt.

00:12:01: Ein weiterer Lkw der Straßenbahnmeisterei lag Kopf über im Seitengraben.

00:12:06: Das Auto stand auf der Überholspur, alle Insassen hatten ihre Fahrzeuge vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen oder konnten sie selbstständig befreien.

00:12:15: Zwei Fahrer wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

00:12:19: Während des Einsatzes wurde die Einsatzstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.

00:12:24: Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurden die betroffenen Fahrspuren voll gesperrt, zur Unfallursache und zur Höhe des Schadens machte die Feuerwehr keine Angaben – die Ermittlungen übernimmte Polizei.

00:12:36: Die A-Siemundzwanzig bleibt zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven über Seehäfen und Bremerhafenzentrum in Fahrtrichtung Süden noch bis mindestens zwanzig Uhr voll gesperrt.

00:12:45: Verkehrsteilnehmer werden gebeten, dem Bereich weiträumig zu umfahren.

Über diesen Podcast

Die lokalen Nachrichten der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung aus Cuxhaven und den gesamten Landkreis Cuxhaven. Jetzt auch hörbar im CNV-Medien-Podcast.

von und mit Cuxhaven-Niederelbe-Verlagsgesellschaft

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