Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kuchshafener Nachrichten und Niederelbezeitung.
00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge.
00:00:15: Amt Mikrofon Dieter Büge Sonnamt – Erster August zwei tausendzechsundzwanzig Polizei-Einsatz im Kuchschafen Gewaltdelikt in Wohngruppe.
00:00:26: Ein Einsatz wegen eines gemeldeten Gewaltdelikts sorgt in Cuxhaven-Döse für Aufsehen.
00:00:32: Mehrere Polizeifahrzeuge fahren mit erhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen, was Passanten offenbar beunruhigt – doch die Polizei hat ihre Gründe!
00:00:40: Meere Streifenwagen und Zivilfahrzeuge, die am Dienstagabend, der Juli, gegen achtzehn Uhr mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit durch die Straße hinter der Kirche fahren.
00:00:49: Für Passanten in Cuxhaven-Döse war dieser Anblick offenbar beunruhigend – zumal sich zu diesem Zeitpunkt Kinder und Spaziergänger in den Bereich aufgehalten haben sollen.
00:00:58: Was nach einer gefährlichen Einsatzfahrt aussah, hatte nach Angaben der Polizei auch einen ernsten Hintergrund.
00:01:04: Die Ansatzkräfte waren auf dem Weg zu einem gemeldeten Gewaltdelikt in einer Wohngruppe.
00:01:09: Nach der ersten Meldung musste davon ausgegangen werden, dass sich vor Ort verletzte Personen befinden und ein unverzügliches Einschreiten der Polizei erforderlich ist – Teil Britta Schumann, Sprecherin der Polizeieinspektion Cuxhaven, auf CN NEZ-Anfrage mit.
00:01:23: In einer solchen Situation können es auch Minuten oder sogar Sekunden ankommen!
00:01:27: Unter den gesetzlichen Voraussetzungen dürfen Polizeibeamte deshalb Sonder- und Wegerecht in Anspruch nehmen, um einen Einsatzort möglichst schnell zu erreichen.
00:01:36: Die Polizei betont allerdings das dies nicht bedeutet dass die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer außer Acht gelassen wird.
00:01:43: Auch während einer Einsatzfahrt gilt, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden hat einen hohen Stellenwert, erklärt die Sprecherin.
00:01:50: Die Ansatzkräfte müssten die Dringlichkeit eines Einsatzes fortlaufend mit der jeweiligen Verkehrssituation abwägen.
00:01:56: Ziel sei es den Einsatzort so schnell wie möglich erforderlich und gleichzeitig so sicher wie möglich zu
00:02:02: erreichen.".
00:02:03: dass mehrere Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit unterwegs waren, da dabei vor dem Hintergrund der Einsatzlage zu sehen.
00:02:09: Polizeibeamte würden für solche Situationen speziell ausgebildet und regelmäßig in der sicheren Fahrzeugführung geschult.
00:02:16: Dabei gehe es insbesondere darum auch unter hohem Zeitdruck Verkehrssituation richtig einzuschätzen und die Fahrweise an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen.
00:02:26: Das Führen eines Einsatzfahrzeugs unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten erfordert deshalb ein hohes Maß an Erfahrung, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein – so die Polizeisprecherin.
00:02:39: Zu dem konkreten Einsatz in der Wohngruppe wollte die Polizei keine weiteren Einzelheiten nennen.
00:02:44: Aus Gründen des Persönlichkeits und Opferschutzes können zu den näheren Umständen des Einsatzes derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, heißt es in der
00:02:52: Antwort.".
00:02:54: B. seventy Unfall in Wingsst, Fahrer prallt nachts mit E-Auto gegen Baum Auf.
00:02:59: der b. seventy in der Wingsste ist ein thirty achtjähriger mit seinem Nissan von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
00:03:06: Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
00:03:09: Ein thirty- acht Jahre alter Fahrer aus Lüdingvoort ist in der Nacht zu Freitag, einunddreißigster Juli bei einem Unfall auf der Bundesstraße dreiundseipzig schwer verletzt worden.
00:03:18: Der Mann war gegen zwei Uhrzehn mit einem Nissan Elektrofahrzeug in Richtung Kadenberge unterwegs.
00:03:24: Auf dem Gestberg in Höhe der Straße Moorwege kam er aus bislang unbekannte Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte heftig gegen einen Baum.
00:03:33: Die Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert.
00:03:35: Als die Feuerwehrkadenberge kurz darauf an der Einsatzstelle eintraf, hatte sich der Fahrer breit selbst aus seinem Fahrzeug befreien können.
00:03:42: Die Einsatzkräfte betreuten den thirty- achtjährigen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und übergaben ihn anschließend an die Besatzung des Rrettungswagens.
00:03:51: Parallel dazu wurde die Einsatzstelle hell ausgeleuchtet.
00:03:55: Zur Absicherung der Einsatzkräfte richtete die Feuerwehr eine Vollsperrung der B seventy-Ein.
00:04:00: Da es sich bei dem Unfallwagen um ein Elektrofahrzeug handelte, mussten der Brandschutz sichergestellt und die Batterien abgeklemmt werden, um das Fahrzeug stromlos zu machen.
00:04:10: Nach der Erstversorgung brachte der Rettungsdienst den verletzten Fahrer zur weiteren Diagnostik in das Elbe-Klinikum nach Stade.
00:04:16: Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden, dessen Höhe zunächst nicht bekannt war.
00:04:21: Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei und der Bergung des Wagens durch den ADAC Abschleppdienst wurde die Bundesstraße nach etwa einer Stunde wieder für dem Verkehr freigegeben.
00:04:31: Im Einsatz waren etwa twenty-fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr Kartenberge – ein Rettungswagen des Kuchstandrettungsdienste aus Kartenberg – Hermor und der Abschleppdienst.
00:04:42: Archäologen schlagen Alarm, Denkmalschutzreform hätte Folgen.
00:04:46: von den Kreiskuchsharfen – von Tim Lascho.
00:04:49: Die Landesregierung will das niedersächsische Denkmalschutzgesetz ändern.
00:04:53: Archeologen waren vor drastischen Folgen.
00:04:55: Baustops könnten zu Regel werden.
00:04:58: Die Reform stößt auf Protest, eine Petition wurde bereits März neuntausend fünfhundertmal unterzeichnet.
00:05:04: Die niedersächsische Landesregierung will das Denkmalschutzgesetz reformieren.
00:05:08: Ziel sei es Genehmigungsverfahren einfacher schneller und günstiger zu machen – doch aus Sicht der Archäologischen Kommission für Niedersachsen hätte der Gesetzesentwurf gravierende Folgen nicht nur für den Schutz archäologischer Denkmäler sondern auch für Bauherren und die
00:05:23: Wirtschaft.".
00:05:24: Im Mittelpunkt der Kritik steht eine geplante Änderung des § XIII.
00:05:29: Das niedersächsischen Denkmalschutzgesetz.
00:05:31: künftig soll eine denkmalrechtliche Genehmigung nur noch erforderlich sein, wenn Erdarbeiten an bereits im Denkmalverzeichnis eingetragenen Kulturdenkmalen erfolgen.
00:05:41: Nach Angaben der Archäologischen Kommission sind jedoch nur rund fünfzehn Prozent der bekannten archäologische Fundstellen tatsächlich erfasst Und das hätte weitreichende Folgen, rund einhundertdreißigtausend bekannte Fundstellen.
00:05:54: Etwa fünfundachtzig Prozent würden nach Einschätzung der Fachleute ihren bisherigen Schutz weitgehend verlieren.
00:06:00: Zwar könnten sie nachträglich in das Denkmalverzeichnis aufgenommen werden doch dafür fehlen es den Behörden an Personal und Zeit.
00:06:08: Immer wieder gibt es in Kuxhafen unter Umgebung archäologische Grabungen.
00:06:12: die Kommission befürchtet dass Archäologischen Funde künftig vielfach erst während laufender Bauarbeiten entdeckt würden.
00:06:19: Bislang würden möglich Konflikte bereits in der Planungsphase erkannt und gelöst.
00:06:24: Viele diese frühzeitige Prüfung weg drohten Baustorbs, Umplanungen und erhebliche Mehrkosten.
00:06:31: Neben dem Denkmalschutz zieht die Archäologische Kommission auch wirtschaftliche Risiken.
00:06:35: Durch geplanten Änderungen könnten sogenannte Verursacher-Grabungen weitgehend entfallen, dabei handelt es sich um archäologisch Ausgrabungen, deren Kosten und Durchführung Dminigen auferlegt werden der Bodeneingriffe wie Bauvorhaben veranlasst.
00:06:49: Diese Untersuchungen werden bislang im Vorfeld vieler Bauvorhaben durchgeführt und bilden die wirtschaftlich Grundlage zahlreicher Fachfirmen.
00:06:57: Betroffen wäre nach Einschätzung der Kommission nicht nur archäologische Grabungsunternehmen, sondern auch Vermessungsbüros, Restaurierungsbetriebe, Labore, Verlage und Museen – insgesamt stünden hunderte Arbeitsplätze in Niedersachsen auf dem Spiel.
00:07:11: Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Rolle der unteren Denkmalschutzbehörden.
00:07:15: Nach den Plänen der Landesregigung sollen dort künftig weitreichende Entscheidungen über Bodendenkmal getroffen werden.
00:07:21: Die Kommission bemängelt jedoch, dass der Gesetzentwurf keine verbindliche archäologische Fachkompetenz mehr voraussetze.
00:07:28: Gegen die geplante Gesetzesänderung hat sich inzwischen ein breites Bündnis zusammengeschlossen.
00:07:33: Unter dem Namen Jahrtausende Retten fordert es, den Gesetzentwurf vollständig zurückzuziehen.
00:07:40: In einer Online-Petition heißt das was heute durch Bauarbeiten zerstört werde sei unwiderbringlich verloren Das kulturelle Erbe dürfe nicht kurzfristigen Einsparungen geopfert werden.
00:07:50: Die Petition gegen die Reform wurde bereits von mehr als neuntausend fünfhundert Menschen unterzeichnet.
00:07:57: Sie hörten den Podcast der CNV Medien.
00:08:00: Redaktionsleitung Ulrich Rode Produktion Win Marketing, Agentur für Audioproduktion.