Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kubshafen an Nachrichten und Niederelbe-Zeitung.
00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge am Mikrofon Dieter Büge.
00:00:31: Im Kreiskogshafen stehen kleine Krankenhäuser und Versorgungszentren vor Herausforderungen.
00:00:36: Die Geschäftsführerin des Krankenhauses Landhadeln betont die Notwendigkeit dieser Einrichtungen in Zeiten des
00:00:43: Hausärztemangels.".
00:00:45: Irritation hat das Interview vom vergangenen Sonnabend mit dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungstaade Dr.
00:00:52: Stefan Brune bei Jennifer Schrott, Geschäftsführerin des Krankenhauses Landhadeln Otterndorf GGBH ausgelöst.
00:00:58: Brune hatte unter anderem Sparpotenzial bei kleinen Krankenhäusern gesehen und das RVZ-Modell Regionales Versorgungszentrum kritisiert.
00:01:08: Dazu äußert sie sich.
00:01:09: Ich möchte vorab erläutern, dass die ambulante Versorgung vom Patienten zur Aufgabe der Kassenärztlichen Vereinigung kurz KV gehört.
00:01:17: Die KV hat die Aufgabe, die ambulant medizinische Versorgungen für versicherten flächendeckend und wohnortnah zu garantieren.
00:01:25: Hierzu gehört auch die Sicherstellung des ärztlichen Notdienstes.
00:01:29: als Geschäftsführerin des Krankenhauses in Ottondorf gehöre ich zu den von Herrn Brune angesprochenen kleinen teuren Krankenhäusern.
00:01:37: Im Krankenhaus Land Hadeln werden jedes Jahr rund zwölftausend ambulante Patienten versorgt.
00:01:42: Wir versorgen die Patienten, die eigentlich von der KV gesteuert werden müssten.
00:01:46: Natürlich ist die Versorgung ambulanter Patienten in einem stationären Kontext teurer als an reinen ambulanten Strukturen!
00:01:54: Da aber die Bevölkerung in weiten Teilen des Landkreises gar keine andere Möglichkeit hat, da Herr Brunner ja ebenfalls erläutert dass die auskömmliche hausärztliche Versorgung auch in den nächsten Jahren immer schwieriger wird.
00:02:06: ist es gut so das diese Patienten eine Anlaufstelle in einem Krankenhaus haben.
00:02:11: Im ländlichen Raum wird es immer schwierier werden in die geeignete Haus- und fachärzige Versorgungen oder in die Notfallversorgung zu kommen.
00:02:19: Ein Grund- und Regelversorger mit einer Notaufnahme soll beispielsweise innerhalb von dreißig Minuten erreicht werden können.
00:02:26: Nach den aktuellsten Zahlen des GKV-Spitzenverbandes erreichen vierundzwanzig Prozent der Bevölkerung das Landkreises Kruxhafen vom Standort der Klinik ausgesehen, kein Krankenhaus innerhalb.
00:02:39: Wenn dann noch die ambulante Versorgung und die Notfalldienste außerhalb von Sprechzeiten nicht in einem ausreichenden Maß vorhanden sind, kann man sich ausmalen wie dramatisch es um die Gesundheitsversorgung im Landkreis steht.
00:02:52: Ebenfalls irritiert der Teil des Interviews, indem Herr Brune darstellt dass sich regionale Versorgungszentren RVZ, wie Nordholz etabliert oder im weiteren Landkreis in Planung langfristig finanziell nicht tragen lassen.
00:03:06: Die RV Z sind ein Mittel aus der Not heraus entstanden sich der Herausforderung des Hausärztemangels in ländlichen Regionen zu stellen die regionale Daseinsvorsorge zu stärken und die Attraktivität des ländischen Raums nicht zu schwächen.
00:03:20: Ich möchte an diesem Punkt sehr deutlich machen dass man nicht auf die Kosten schauen kann wenn die Gesundheitsversorgung am Abgrund steht.
00:03:27: Wenn also bekannt ist, dass es in einem Versorgungsbereich schwierig wird.
00:03:31: Dann sollte man sich vor Ort die Situation anschauen und dann auch die gerade teurere Gesundheitsversorgung in Kauf nehmen und daran arbeiten wie Strukturen zu optimieren sind.
00:03:42: Sicherlich müssen die Sektoren besser miteinander agieren.
00:03:45: Die Finanzierung muss dahingehend auch kostendeckend optimiert werden.
00:03:49: Schön, dass sich Herr Brune in der KV bemüht aber das reicht leider nicht.
00:03:53: Die Antwort darauf haben Krankenhäuser medizinische Versorgungszentren oder eben Kommunen mit einem RvZ gegeben indem sie die Patientenversorgung gewährleisten wenn es auch zu einem höheren Preis ist.
00:04:06: Ungewissheit nach Brandanschlag.
00:04:09: Fahrgäste fordern Klarheit von Jens Podschka.
00:04:12: Ein mutmaßlicher Brandanschlag, wie hier bereits berichtet, lähmt den Bahnverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven.
00:04:18: Doch es sind nicht die Zugausfälle, die die Geduld der Fahrgäste strapazieren, sondern die Informationspannen, die für Verwirrung und Ungewissheit sorgen.
00:04:27: Nach dem mutmaßen Brandanslag bei Neuwolmstorf ärgern sich Fahrgäste vor allem über eines – die Informationspolitik von Staat Unterelbe.
00:04:37: Robert Gromis steht am Dienstagmittag auf dem Bahnsteig in Otterndorf und wartet.
00:04:43: Um vierzehn Uhr dreißig ist er da, vor sich zahlbar schon früh denn für vierzehnt uhr siebenunddreißig isst ein Ersatzbus angekündigt – der Bus kommt nicht auch nicht um fünfzehn Uhr siebunddreißig.
00:04:54: erst um sechzehn uhr Sieben und Dreißig fährt einen Zug ein der erste seit Stunden.
00:05:00: Alles das erfährt man entweder gar nicht oder widersprüchlich über die Bahnsteiganzeige Den DB-Navigator oder die Homepage von Stadt Unterelbe sagt Romas.
00:05:10: In der App wird der ausgefallene Bus zeitgleich als pünktlich geführt, ein Beweis für eine Fahrgastentschädigung bleibt ihm so verwehrt.
00:05:19: Ähnlich erlebt ist Joris Wafcinjak Er wartet mit seiner Freundin über zwei Stunden am Bahnhof Herr Moor auf einen Ersatzbus, der nie kommt.
00:05:27: Ein Anruf bei Start unter Elbe bringt nichts.
00:05:29: Bei der ersten Nummer kam nur eine automatische Ansage – bei der zweiten hat es geklingelt aber es ging keiner ran, schildert er.
00:05:37: Beide Männer betonen nicht der Ausfahrer selbst ist das Problem und es die Ungewissheit.
00:05:41: Gromis hat inzwischen ein Auto bestellt und will vom Pendler zum Autofahrer werden obwohl er nach eigenen Worten vom ÖPNV überzeugt
00:05:49: ist.".
00:05:50: Auslöser der Unterbrechung war ein mutmaßlicher Brandanschlag auf einen Verteilerkasten bei Neuwohnsdorf in der Nacht zur Dienstag.
00:05:59: Die Sabotage beschädigte Signalleitungen und legte den Verkehr zwischen Hamburg & Cuxhaven für Stunden lahm, mehr als zweihundert Zugfahrten fielen aus.
00:06:07: Zur Kritik an der eigenen Kommunikation äußert sich eine Bahnsprecherin zurückhaltend.
00:06:13: Bei solchen Vorkommnissen gibt es feste Prozesse, welche auch gestern gegriffen und funktioniert haben.
00:06:18: Teilze mit!
00:06:20: Eine Regionalbahn bietet deutlich mehr Platz als ein Bus.
00:06:23: die Wege über die Schiene seien in der Regel schneller.
00:06:25: deshalb könne der Satzverkehr den regulären Betrieb nicht vollständig ersetzen.
00:06:30: man wisse um die Unannehmlichkeiten und bitte um Entschuldigung.
00:06:34: Konkrete Antworten auf die geschilderten Kommunikationslücken bleibt die Sprecherin schuldig.
00:06:39: Immerhin, bereits am Dienstagmittag konnte der Verkehr zwischen Cuxhaven und Buchstehude wieder aufgenommen werden.
00:06:45: seit Mittwochmorgen fährt der RE-V wieder nach Fahrplan auf der gesamten Strecke.
00:06:50: Der Fahrgastverband Proban sieht in solchen Fällen klare Erwartungen an die Betreiber.
00:06:56: Spätestens nach zehn bis fünfzehn Minuten würde ich eine bestmögliche Information auf allen Kanälen erwarten, sagt Malte Diel, Vorsitzender des Landesverbands Niedersachsen Bremen Die Hauptverantwortung liege beim Infrastrukturbetreiber DB Infrago.
00:07:11: Die Verkehrsunternehmen müssten die Informationen aber unverzüglich weitergeben.
00:07:15: Widersprüchliche Angaben zwischen App, Website und Bahnsteigansage seien kein Cuxhavener Einzelfall sondern ein bundesweites Problem.
00:07:24: Bei einem mutmaßlichen Anschlag wie diesem sieht Malte Diel die Verantwortung klar bei den Tätern nicht bei der Bahn.
00:07:31: Man kann nicht vierzigtausend Kilometer Gleise lückenlos überwachen sagt er.
00:07:35: Erwartet werde aber ein besonderer Schutz sensibler Punkte wie Hauptbahnhöfe.
00:07:40: Die Ermittlungen zur mutmaßlichen Brandstiftung liegen inzwischen beim polizeilichen Staatsschutz der zentralen Kriminalinspektion Lüneburg.
00:07:47: zuständig für ganz Niedersachsen.
00:07:50: Neue Erkenntnisse zum Täter gebe es bislang nicht, teilt Martin Appelbaum mit Sprecher der Staatsanwaltschaft Zelle und Leiter der dortigen Zentralstelle Terrorismusbekämpfung.
00:08:01: Neu Erkenntnisse haben wir nicht insbesondere keine Täterhinweise so Applebaum.
00:08:06: Auch ein Bekenner schreiben sei bislange nicht aufgetaucht.
00:08:09: Die Ermittler bitten weiter um Zeugenhinweise aus der Nacht zu Dienstag.
00:08:14: Führung über den jüdischen Friedhof Winkst.
00:08:16: Rabi erklärt Begräbniskultur von Wiebke Kramp, eine besondere Einladung von cnv-medien.de mit dem Rabi am sechzehnten Juli, in der Winks besuchen und mehr erfahren über die Bedeutung dieses Ortes der Ewigkeit Die Redaktion der Nieder-Elbe Zeitung, Kuchshafner Nachrichtenlade für Donnerstag, Juni, Juli, ein zu einem Rundgang mit dem Rabbi auf den Judenfriedhof in der Wingst.
00:08:51: Beginn der Führung mit Erläuterungen zum Thema jüdische Begräbniskultur ist um fünfzehn Uhr.
00:08:57: Dazu sind alle Interessierten eingeladen.
00:08:59: die Teilnahme ist kostenlos aber es wird um eine Spende für Unterhaltungsmaßnahmen auf jüdischen Friedhöfen gebeten.
00:09:06: Vor der öffentlichen Führung ermöglichen Rabbi Jonas Simon und Britta Schumann, Demokratiepartin der Polizeiinspektion Cuxhaven gemeinsam mit dem paritätischen Jugendlichen die Chance vor Ort mehr über das Thema zu erfahren.
00:09:20: Im achtzenden und neunzehnten Jahrhundert konnten viele jüdische Gemeinden auch auf dem Lande Friedhöfe anlegen.
00:09:27: Viele dieser letzten Ruhestätten werden nicht mehr belegt, denn die Gemeinden existieren nicht mehr.
00:09:32: Das gilt auch für den Judenfriedhof in der Wingst.
00:09:35: Im Landesverband der jüdischen Gemeinden ist der Rabbiner Jonas Simon als Beauftragter für solche Pflege verweisten Friedhöfen zuständig.
00:09:43: In Niedersachsen existieren noch mehr als zweihundert jüdische Friedhöfe.
00:09:48: Sie dürfen nicht umgewitmet, überbaut oder anderweitig genutzt werden.
00:09:52: Nach jüdischem Verständnis sind Friedhöfen Orte der Ewigkeit.
00:09:56: Der hebräische Ausdruck lautet dafür Beid Olem ein Haus der Ewigkeiten.
00:10:01: Jedes Grab muss demnach erhalten bleiben.
00:10:04: Der zwei-tausendvierhundertsechzig Quadratmeter große jüdische Friedhof Wings liegt versteckt am alten Postweg zwischen Kartenberge und dem Wasserwerk Wings.
00:10:13: Er wurde ab siebzehnhundertssechsig belegt, in dem älteren Teil stehen noch fünf Grabsteine.
00:10:19: Dort befindet sich zudem ein prehistorisches Hügelgrab – der jüngere Teil des Friedhofs war ab achtzehn hundertfünfzig auch für Jüdische verstorben aus dem früheren Kreisland vorgesehen.
00:10:30: Das letzte Begräbnis fand, nineteenhundert sechsundzwanzig statt.
00:10:34: Rabbiner Jonas Simon wuchs auf Gran Canaria und in Bielefeld auf hat zunächst linguistik- und spanisch in Bilefeld & Sevilla studiert und später jüdische Studien in Potsdam Berlin und Jerusalem.
00:10:46: parallel hatte er eine Rabinatsausbildung am Potsdame Abraham Geigerkolleg absolviert – und im November zweitausendelf wurde er zum Rabbiner ordniert.
00:10:57: Sie hörten den Podcast der CNV Medien Redaktionsleitung Ulrich Rode Produktion Win Marketing, Agentur für Audio-Produktion.