Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kupfshafener Nachrichten und Niederelbezeitung.
00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge am Mikrofon Dieter Büge.
00:00:23: Nach fast zwanzig Tagen, zuletzt in Lokstedt gesehen – jetzt wieder da!
00:00:28: Vermisterdreizinnjähriger gefunden.
00:00:30: Von Ismael Kuhl.
00:00:32: Nach Wochen der Ungewissheit ist der vermisste dreizehnjährige Junge aus Bremerhaven, der zuletzt im Lokstedts gesehen worden war, wohlbehalten aufgefunden wurden.
00:00:42: Die Suche nach dem seit Ende April vermissten Dreizehnjährigen Jugendlichen wie er dieser Stelle bereits berichtet hat ein glückliches Ende gefunden.
00:00:50: Wie die Polizeinspektion Cuxhafen mithalte Konnte der Junge am Montag, elfter Mai wohlbehalten in Bremerhaven bei einem Freund angetroffen werden.
00:00:58: Der Junge war knapp zwanzig Tage gesucht worden.
00:01:02: Der Jugendliche war zuletzt auf dem Parkplatz von Netto in Lockstedt gesehen worden.
00:01:07: Doch die Familie des Jungen lebt laut der Polizei in Bremenhaven.
00:01:11: Nach intensiven Suchmaßnahmen bestätigte sich nun die Vermutung, dass es sich in sein gewohntes Umfeld zurückgezogen hatte.
00:01:18: Die Polizei hatte am Montag noch mal intensiv nach dem Jungen im sozialen Umfeld und Freundeskreis in Bremerhaven gesucht.
00:01:26: Mit dem Antreffen des Jungen wird die Öffentlichkeitsverhandlung offiziell zurückgenommen.
00:01:30: Die Polizei bedankte sich bei der Bevölkerung für die Mittel verbittet jedoch darum, weiter zu verarbeiten und aus digitalen Netzwerken zu löschen.
00:01:44: Zuvor hatte auch die Mutter des Jungen über soziale Kanäle wie Facebook bewegende Suchaufrufe gestartet, um den dreizehnjährigen direkt gebeten Kontakt aufzunehmen.
00:01:54: Bitte melde dich bei uns!
00:01:55: Wir müssen mit dir reden – wir lieben Dich Dein Papa und ich Deine
00:01:59: Mama.".
00:02:00: Nach Wochen der Ungewissheit können die Angehörigen den Jugendlichen nun wieder in die Arme schließen.
00:02:06: Einen Sohn in Drogensumpf getrieben.
00:02:09: Gerichtsverhandlung in Stade, von Eckbert Schröder.
00:02:13: Hat ein Vater seinen fünfzehnjährigen Sohn zum Drogenkonsum animiert – ihn mit Kokain, Cannabis und Äxte sie versorgt und zum Dealen gedrängt?
00:02:23: Hat er weiteren minderjährigen Stoff verkauft?
00:02:26: Vor dem Landgericht muss es sich verantworten!
00:02:29: Es wurde turbulent.
00:02:32: Hat ein Vater seinen fünfzehnjährigen Sohn zum Konsum illegaler Drogen animiert, ihn mit Kokain, Cannabis und Exzesse versorgt und zum Dealen gedrängt?
00:02:42: Hat er weiteren minderjährigen Stoff verkauft um seine eigene Drogensucht zu finanzieren.
00:02:47: Vor dem Landgerichtstade muss sich ein dreihundvierzig- jähriger verantworten.
00:02:51: Gleich zur Prozessbeginn wurde es turbulent.
00:02:54: In Höchthausen und Staate sollte Angeklagte über eine mehrmonatige wenn nicht jahrelange Zeitspanne hinweg sein Drogenhandel betrieben haben.
00:03:02: Inzwischen sitzt er in Haft und wurde in dieser Woche mit Handschellen zum ersten Verhandlungstag ins Landgericht Stade gebracht.
00:03:10: Dort wartete auf ihn bereits sein Anwalt Lutz Zimmermann, der sich gleich zum Auftakt mit dem Richter der zweiten großen Strafkammer anlegte.
00:03:19: Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Drogen in Umlauf gebracht zu haben.
00:03:23: Besonders per Fiede wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten, sein damals fünfzehnjähriger Sohn soll nicht nur als Kurier in den illegalen Geschäfte seines Vaters eingespannt gewesen sein Vielmehr soll ihn der Angeklagte auch zum Drogen-Konsum animiert und diesen gemeinsam mit ihm praktiziert haben.
00:03:40: Das geht jedenfalls aus einer polizeilichen Vernehmung des Jugendlichen, aus dem Jahr im Jahr zwanzig hervor die im Verlauf des ersten Verhandlungstages noch für Brisans sorgte.
00:03:52: Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte über ein halbes Jahr lang mit seinem Sohn regelmäßig Cannabis konsumiert hat.
00:04:00: Zudem habe er dem damals fünfzehnjährigen unter anderem Kokain und Ecstasy zur Verfügung gestellt – aber nicht nur das!
00:04:08: Der Junge soll auch dazu ermuntert worden sein weitere Jugendliche aus seinen Bekanntenkreis als Kunden anzuwerben.
00:04:14: Der Erlöst drogen Geschäfte sei dann an den Angeklagten gegangen.
00:04:19: Stimmt das?
00:04:20: Das muss ich noch zeigen, doch zumindest die polizeiliche Vernehmung des Jugendlichen vor drei Jahren lässt darauf konkrete Rückschlüsse zu.
00:04:28: Auszüge aus dem Vernehmungsprotokoll wurden im Laufe des ersten Verhandlungstages im Gerichtsaal durch den Richter verlesen und einem Polizeibeamten, der das Protokoll angefertigt hatte vorgehalten.
00:04:39: Unter Vorhalten versteht man im Strafprozessrecht den Vorgang dass der Richter der Staatsanwaltschaft oder der Verteidiger dem Angeklagten oder einem Zeugen während der Hauptverhandlungen Aussagen aus früheren Verneemungen oder Beweismittel entgegenhält.
00:04:54: Dazu hätte es nach Meinung von Verteidiger Lutz Zimmermann zum Prozessauftakt gar nicht kommen dürfen.
00:05:00: In scharfer Form kritisierte er unter anderem, dass der dem prozess zugeteilte Sachverständige nicht erschienen sei.
00:05:07: Sein Mandant werde sich daher noch nicht zu den Vorwürfen äußern.
00:05:11: Zudem munierte er, das der Sohn des Angeklagten nicht direkt im Gerichtsaal befragt werden könne sondern dessen Rechtsanwält hinlediglich mitteilen ließ, dass ihr Mandant mit Verlesung der Aussagen Vernehmung im Jahr und zweiundzwanzig einverstanden sei.
00:05:27: Zimmermann forderte eine Unterbrechung des Verfahrens am ersten Verhandlungstag, sprach von einer unfähren Beweisaufnahme – und ließ eine offizielle Beanstandung folgen.
00:05:37: Immer wieder schoss er sich auf die folgende Befragung des Polizeibeamten durch den Richter ein, spracht von einer Vorlesestunde früher Aussagen, sorgte für mehrere Pausen der Gerichtsverhandlung und legte am Ende Widerspruch gegen die Verwertung der Zeugenaussage ein.
00:05:53: Zuvor hatte der Polizeibeamte aus seiner Sicht und Erinnerung den Verlauf der Zeugenbefragungen vor drei Jahren dargestellt.
00:06:00: Der Sohn habe ihm sein Verhältnis zum Vater geschildert, dieser habe kein Sorgerecht mehr gehabt sei aus der Wohnung der Familie herausgeschmissen worden und habe anschließend über WhatsApp einen Kontakt zu ihm wieder aufgebaut.
00:06:14: Mehrfach haben es Begegnungen in der neuen Wohnung des Vaters gegeben die er mit ihm regelmäßig Joints geraucht habe.
00:06:21: Später seien im weitere Drogenangeboten oder sogar regelrecht aufgedrängt worden, von Kokain bis Speed ein Amphetamin.
00:06:30: Dann habe in der dreiundvierzigjährige darum gebeten Kontakte zu weiteren potentiellen Drogenkonsumenten herzustellen.
00:06:37: Dabei handelte es sich nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft auch um dreizehn- und vierzehnjährige Mädchen.
00:06:43: Der Sohn habe quasi den Vertrieb bei illegalen Substanzen organisiert.
00:06:48: Über diese Haustürgeschäfte, die Rolle des Angeklagten und die Aussagekraft der polizeilichen Zeugenvernehmung wird frühestens wieder am einundzwanzigsten Mai gesprochen.
00:06:58: Dann ist ab vierzehn Uhr der nächste Verhandlungstermin angesetzt.
00:07:05: Baustelle bei Bremerhaven zu eng.
00:07:08: Schwertransport strandet auf der A-Siebenundzwanzig.
00:07:12: Auf der a-sieben und zwanzig blieb ein Schwertransport in der Nacht stecken, weil die Baustell zu eng war.
00:07:17: Die Polizei prüft nun rechtliche Schritte gegen die Speditionen, die die Breite der Route im Vorfeld hätte prüfen müssen.
00:07:24: Gegen drei Uhr fünfzig wurde der Polizei Gestland gemeldet, dass das Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven-Zentrum und Überseehäfen nicht weiterfahren konnte.
00:07:34: Es war schlicht zu breit für die Baustelle.
00:07:37: Der Transport wurde gestoppt und so in der Baustellenabsperrung abgestellt, dass er den Verkehr nicht behinderte.
00:07:43: Laut Genehmigung wären der dreifünfzigjährige Fahrer aus Nordrhein-Westfalen und seine Spedition verpflichtet gewesen sich vor Fahrtantritt über bestehende Baustelle und ihren zulässigen Breite zu informieren.
00:07:56: Hier hätten sie feststellen müssen das die Fahrt über diesen Transportweg nicht durchgeführt werden kann teilt die Polizei mit.
00:08:03: Die Polizei prüft nun weitere rechtliche Schritte Die Hürden den Podcast der CNV Medien.
00:08:10: Redaktionsleitung Ulrich Rode Produktion Win Marketing, Agentur für Audioproduktion.