CNV News-Podcast

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kupfshafener Nachrichten und Niederelbe-Zeitung.

00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge.

00:00:15: Amt Mikrofon Dieter Büge Sonnamt – Zweiter Mai, twenty-sixundzwanzig War es der Wolf?

00:00:24: Gerüssenes Reh beim Neubaugebiet in Otterndorf.

00:00:27: Untersuchungen folgen Von Wiebke Kramp.

00:00:31: Ein offensichtlich gerissenes Reh in Nachbarschaft des von Familien geprägt Neubaugebiet in Otterndorf, samtgemeine Landtale und Kreis Cuxhaven wirft Fragen auf!

00:00:41: Ein totes Reh offensichtlich gerissen lag nach Informationen von cnv-medien.de am Mittwochmorgen, neunundzwanzigster April vor einem Gartenzaun und das nicht irgendwo sondern direkt am Otterndorfer Neubaugebiet.

00:00:55: am Medenbogen hat sich dort in unmittelbarer Siedlungsnähe ein Wolf seiner natürliche Nahrungsquelle bedient.

00:01:03: Das soll eine vom Warsberater genommene DNA Probe klären erfuhr die NEZ CN Redaktion am Donnerstag aus Kreisen der Jägerschaft.

00:01:11: Die Revierförster der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sind nur für die Begutachtung von Nutztierissen und nicht bei derartigen Wildtierissen zuständig.

00:01:20: Junge Familien prägen dieses Viertel am Medembogen.

00:01:23: Die Umgebung wirkt dort ein bisschen wie Bullerbü.

00:01:27: Die Kita ist nahe des Eingangsbereichs, der Spielplatz mitten drinnen.

00:01:31: Die meisten Straßen sind extra als Spielstraßen konzipiert – Achtung Kinderschilder und Huppenaufsteller am Straßenrand mahnen Autofahrer zur Vorsicht.

00:01:41: In etlichen der Gärten zeugen Schaukeln rutschen und jede Menge Spielgeräte auf dem Rasen von einem kinderfreundlichen Aufwachsen.

00:01:49: Auch die Jugendherberge, die junge Gäste in die Medemstadt bringt befindet sich in der Nachbarschaft ebenso wie das Feriengebiet hinter dem Elbdreich.

00:01:57: Und der Deich ist ins Sichtweite.

00:02:00: Bei Schäfer Thomas Reinike herrscht Sorge – er isst in Alarmbereitschaft!

00:02:04: Wir Schafhalter werden nervös, unsere Tiere laufen jetzt am Deich im Otterndorf und eine Anwohnerin hat dort schon vorige Woche Wolfsgeheul gehört.

00:02:13: Seine dreieinfünfzig Muttertiere und Lämmer befinden sich gegenwärtig an den Besen-Halmer trifft.

00:02:19: Ein weiterer Schafhalter hat seine Herde direkt in Strandnähe laufen.

00:02:23: Für Wölfe bedeuten diese keine Entfernung.

00:02:27: Strandungen im Rückblick, als ein Pottwahl im Watt vor Cuxhaven starb und warum auch heute noch wale Stranden von Denise May.

00:02:35: Der Buckelwal Timmy bewegte zuletzt viele Menschen doch auch vor Cooxhafen sind Wahlstrandungen keine Seltenheit.

00:02:42: Ein Blick ins Archiv zeigt Fälle aus drei Jahrhunderten und wie sich der Umgang mit den Meeresäugern verändert hat.

00:02:49: In den vergangenen Wochen ist wohl kaum jemand an der Geschichte rund um den Buckelwald Timmy vorbeigekommen.

00:02:55: Das Tier von vielen als Hope genannt, verirrte sich Anfang März in die Ostsee und geriet dort immer wieder in flache Gewässer vor Mecklenburg-Vorpommern.

00:03:04: Mehrfach strandete der Wahl und es entfaltete eine ungewöhnliche Debatte über mögliche Rettungsmaßnahmen.

00:03:11: Ende April wurde Timmy stießtlich in einer groß angelegten Aktion geborgen und auf den Weg zurück in Richtung Nordsee gebracht.

00:03:18: Der Fall lenkt den Blick auch auf die eigene Region.

00:03:22: Ein Blick in die Archive zeigt, Wahlstrandungen vor Kuchshafen sind selten aber keineswegs ungewöhnlich.

00:03:28: Das wohl größte bekannte Ereignis liegt dabei weit zurück.

00:03:32: Am dritten Dezember, Seventeenhundertdreiundzwanzig strandeten einundzwantig Wale nahe der Insel Neuwerk in der Elbmündung.

00:03:39: Keines der Tiere überlebte.

00:03:41: Anders als heute wurden die Kadava damals vollständig verwertet.

00:03:45: Fische aus Dunen, Blankenese, Altona und Neuwerk zerlegten die Tiere direkt vor Ort.

00:03:50: der Wahlspeck wurde per Schiff- und Pferdewagen weitertransportiert.

00:03:55: Solche Ereignisse hatten damals auch eine wirtschaftliche Bedeutung.

00:03:58: Fleisch wurde verkauft und bot vielen Menschen eine seltene Nahrungsquelle.

00:04:04: Mehr als zwei Jahrhunderte später, im Jahr nineteen hundertvier und achtzig wurde erneut ein Wal an der Küste gefunden.

00:04:10: Ein Zwergwal.

00:04:12: nach der Bergung wurde das Tier zunächst öffentlich gezeigt und anschließend wissenschaftlich untersucht.

00:04:17: Ein besonders eindrucksvolles Bild bot sich im Dezember nineteen Hundert sieben und neunzig im Watt vor Salenburg.

00:04:23: Dort verändete ein etwa dreizehn Meter langer und bis zu vierzig tonnenschwerer Pottwahl.

00:04:28: Vermutlich hatte sich das Tier aus seiner Wanderung verirrt, und war ins flache Wattenmeer geraten.

00:04:33: Mit ablaufendem Wasser gippte der Wahl auf die Seite sein Blaslochgeriet unter Wasser – das Tier erstickte!

00:04:40: Der Kadaver wurde anschließend gesichert und in den Hafen geschleppt und zerlegt.

00:04:46: Das Klett wurde im Kreis Stade vergraben und später vom Naturäum im Balje wieder zusammengesetzt.

00:04:53: Auch vor knapp zwanzig Jahren kam es zu einem größeren Fund.

00:04:56: Am ersten September, im Jahr twohntausend sechs, trieb ein etwa siebzehn Meter langer Finnwahl tot in der Außenelbe.

00:05:02: Das Tier war bereits stark verweßt durch Gase im Inneren aufgebläht und teilweise aufgeplatzt.

00:05:08: Das Mehrzweckschiff Neuwerk schleppte den Kadaber nach Cuxhaven wo er gesichert und entsorgt werden konnte.

00:05:14: Fachleute gingen davon aus dass der Wahl bereits auf offener See verändert war und durch Strömungen in die Elbe gelangte.

00:05:21: Ein weiteres Großereignis folgte im Februar.

00:05:24: Im Salenburger Loch wurde ein toter Portwal entdeckt, der rund elf Meter Achtzig lang und etwa achtzehn Tonnen schwere Kadaver wurde zunächst im Watt gesichert und anschließend mit großem Aufwand geborgen.

00:05:35: Beteiligt waren unter anderem die Feuerwehr, die DLRG Und die DGZRS, Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

00:05:43: Danach wurde der Wahl zum Lenz-Sky geschläbt mit einem Kran auf einen Lkw verladen und zur Tierkörperverwertung nach Rothenburg Wünge transportiert.

00:05:52: Warum diese großen Wahle stranden ist, bis heute nicht vollständig geklärt.

00:05:57: Wissenschaftler nennen unter anderem Orientierungslosigkeit, Krankheiten oder Parasitenbefall als Gründe.

00:06:03: auch menschliche Einflüsse wie Schiffsverkehr und Unterwasserlärm könnten eine Rolle spielen.

00:06:08: besonders für große Wale kann das flache Wattenmeer zur Falle werden.

00:06:13: Neben den seltenen großen Wahlen gibt es vor der Küste jedoch auch eine heimische Art.

00:06:17: Schweinswale leben dauerhaft in der Nordsee und werden regelmäßig auf Verkuchsharfen und in der Elbe gesichtet, auch sie strandengelegentlich.

00:06:26: Untersuchungen zeigen das Beifang an Fischennetzen-Krankheiten oder Umweltbelastung zu den häufigsten Ursachenzellen.

00:06:34: Tag der Arbeit.

00:06:37: Mai-Feier, in Kuxhafen.

00:06:40: Ein unerwarteter politischer Umschwung von Jens Podschka.

00:06:45: Kritische Reden, sommerliche Klänge und historische Verweise prägten die Mai-feier im Kuxhabener Fischereihaven.

00:06:53: Die Veranstaltung offenbarte nicht nur die Dringlichkeit aktueller Debatten sondern auch eine unerwartete politische Wendung Sommerliche Wärme, Popmusik zwischen den Reden, Pagodenzelte mit Infoständen der Gewerkschaften und der Kuchshafener Grünen.

00:07:09: Und mittendrin eine Kundgebung die in diesem Jahr mehr war als Tradition.

00:07:15: Die Maifeier-Zweißen-Sächsenzwanzig – der Gewerkschaften für der Gastronomie Unikat im Fischereiharfen hatte eine politische Dringlichkeit, die sie schon in den ersten Sätzen der Hauptrednerin entglut.

00:07:27: Erst unsere Jobs, dann eure Profite rief Andrea Wehmheuer Landesleiterin von Verdi Niedersachsen Bremen den rund hundert Beschäftigten zu die auf Bierzelt-Garnituren Platz genommen hatten und an diesem Freitagvormittag genau zuhörten.

00:07:42: WehmHeuer ließ keine Deutungshoheit zu wer Beschäftigte zur Sündenböcken der wirtschaftlichen Misere erkläre Betreiberabblänkung von Managementfehlern Standortverlagerungen und kurzfristiger Profitmaximierung.

00:07:56: Diese Strategie ist Ausdruck eines Klassenkampfes von oben.

00:07:59: Wir stellen uns ihr entschieden entgegen, sagte die Gewerkschafterin und erntete dafür den stärksten Beifall des Vormittags.

00:08:07: Besonder scharf reagierte Wehmheuer auf die in der Union diskutierte Idee den ersten Meyers Feiertag infrage zu stellen.

00:08:14: Wer den Tag der Arbeit antastet, will Solidarität, Schwächen und hart erkämpfte Rechte relativieren.

00:08:21: Dass der acht-Stunden-Tag verteidigt werden müsse sei keine Nostalgie sondern medizinische Notwendigkeit.

00:08:27: Arbeitstage von bis zu dreizehn Stunden wie sie im Zuge einer Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes möglich würden führten zum Mehrkrankheit mehr Unfällen und weiteren Belegschaftsabbau.

00:08:39: In diesem Zusammenhang griff wem heuer tief in die Kuchshafner Lokalgeschichte.

00:08:43: Die Fischarbeiterin, die im Wohnheim am Elfenweg lebten und unter härtersten Bedingungen in der Fischverarbeitung schufteten, stünden für eine Erkenntnis.

00:08:53: Die bis heute gelte.

00:08:55: Sozialer Fortschritt entsteht nur dort wo Menschen sich zusammenschließen ihre Interessen organisieren und für Würde Schutz- und Anerkennung kämpfen.

00:09:04: Der Verweis auf die Kuchshafener Stadtgeschichte fiel im Fischereiharfen besonders weit.

00:09:09: Arbeit war immer auch Frauenarbeit und sie war immer noch Migrationsgeschichte.

00:09:15: Oberbürgermeister Uwe Santja, der die Kundgebung nach eigener Aussage seit forty- vier Jahren fast durchgehend besucht, kam an diesem Morgen nach eigenen Bekunden ein Stück weit zerrissen ans Mikrofon Die Verhältnisse seien unklar, die Verunsicherung unter Beschäftigten spürbar und Botschaften wie die, die Deutschen arbeiteten zu wenig seins schlicht falsch.

00:09:36: Es gibt doch keine Frau, kein Mann, keine jungen Leute, keine Älterin, die ich kenne, die morgens zur Arbeit gehen und sich überlegen, wie sie den Tag rum kriegen mit nichts tun", sagte Santhia.

00:09:47: »Kolleginnen und Kollegen werden krank weil Arbeiten sie überhäufe.

00:09:50: Psychische Erkrankungen nehmen zu nicht mal die Menschen zufrieden sein sondern weil sie erschöpft sind.

00:09:57: Unsere Leute sind oft kaputt von jahrelangem Arbeiten.

00:10:00: Mit dieser Mehr muss endlich Schluss

00:10:02: sein.".

00:10:03: Gleichzeitig warnte der Oberbürgermeister vor dem Gegeneinander, das Gegeneinander wird den rechtenden Dekaten spielen – Zusammenhalt sei in dieser unsicheren Zeit wichtiger als je zuvor zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Politik.

00:10:18: Für den Standort Cuxhaven zeigt es sich Sandja dabei durchaus optimistisch.

00:10:22: Der Hafenentwickle-Sicht, die Maritime Konferenz in Emden habe Signale gesetzt – Die Energiewende bringe Arbeitsplätze!

00:10:30: Doch ermalte auch Bedürfen.

00:10:32: bei aller Freude über das was sich hier am Hafen entwickelt Nicht vergessen dass die da sind auch bleiben.

00:10:39: Während Hesse begrüße die Anwesenden für Gewerkschaften ein Kurzes Grußwort sprach Kuchshafens einziger Bundestagsabgeordneter der CDU, der sich zur Energiewende und zum Hafenausbau äußerte.

00:10:51: Benjamin Wuckief, der bei Siemens Gamese im Hafen arbeitet, kam als Arbeitnehmerstimme zu Wort.

00:10:58: für musikalische Übergänge zwischen den Reden sorgte Menze mit einem Programm aus Rock & Pop das der Veranstaltung Rhythmus und Leichtigkeit gab.

00:11:06: Die Polizeigewerkschaft wurde eine Kinderbetreuung an – und am Rande gab es noch einen Persön-.

00:11:18: Die hörten den Podcast der CNV-Medien.

Über diesen Podcast

Die lokalen Nachrichten der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung aus Cuxhaven und den gesamten Landkreis Cuxhaven. Jetzt auch hörbar im CNV-Medien-Podcast.

von und mit Cuxhaven-Niederelbe-Verlagsgesellschaft

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