Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
00:00:00: Herzlich Willkommen zum CNV News Podcast der Kupfshafener Nachrichten und Niederelbezeitung.
00:00:06: In einer täglichen Zusammenfassung erhalten Sie von Montag bis Samstag die wichtigsten Nachrichten in einem kompakten Format, von sechs bis acht Minuten Länge.
00:00:15: Amt Mikrofon Dieter Büge.
00:00:18: Sonnabend, twenty-fünfundzwanzigste April zwei tausend sechsohn zwanzig selbst wenn ich töte ist das okay.
00:00:26: Urteil wegen Mordanstiftungen in Dorum gefallen von Tamina Franke.
00:00:31: Am Landgericht Stade ist am Freitag, den April, das Urteil in einem aufsehenerregenden Strafverfahren gefallen.
00:00:39: Ein forty-sechjähriger Fahrt aus Durham wurde wegen versuchter Anstiftung zur Mord zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt.
00:00:48: ZNV Medien war vor Ort.
00:00:51: Der Angeklagter erschien zur Urteilsverkündung mit tief ins Gesicht gezogener Kapuz im Gerichtsaal.
00:00:56: Nach mehrtägiger Beweisaufnahme, wie an dieser Stelle bereits berichtet, sah es die dritte große Strafkammer als erwiesen an das er versucht hatte seinen damalzebzehnjährigen Sohn dazu zu bewegen die eigene Schwester zu töten.
00:01:10: Nach Überzeugung der Kammer verstand sich der Angeklagte als klares Oberhaupt der Familie.
00:01:15: Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er insbesondere gegenüber den weiblichen Familienmitgliedern den Anspruch hatte seine moralischen Vorstellungen durchzusetzen.
00:01:25: Aus Sicht des Gerichts nahm die Entwicklung ihren Ausgang bereits Jahre zuvor, als der Angeklagte entdeckte dass seine Tochter Nacktbilder verschickt hatte.
00:01:33: Seither sei er davon überzeugt gewesen das sie Kontakte zum Männern suche und gegen seine Wertvorstellungen verstoße.
00:01:41: nach den Feststellungen der Kammer kam es in der Folge wiederholt zur körperlicher Gewalt sowohl in Deutschland als auch bereit zu vor in Syrien.
00:01:49: Die Tochter aber sich diesem Verhalten jedoch nicht dauerhaft unterworfen, sondern unter anderem Hilfe beim Jugendamt gesucht.
00:01:56: Nach Überzeugung des Gerichts konnte der Angeklagte dies nicht akzeptieren – er habe befürchtet in seinem Ansehen verletzt zu werden.
00:02:05: In einer Audioaufnahme äußerte er selbst, er wolle nicht als Vater eine Hure
00:02:09: gelten.".
00:02:10: Den entscheidenden Wendepunkt zieht das Gericht Anfang September zweitausendfünfundzwanzig.
00:02:16: Nach den Feststellungen der Kammer kam es erneut zu einem Streit, in dessen Verlauf die Angeklagte seine Tochter unter anderem an den Haaren gezogen haben soll – eine jüngere Schwester rief daraufhin die Polizei, die eine Wohnungsverweisung aussprach.
00:02:30: Nach Auffassung des Gerichts war damit für den Ange klagten das Maß voll.
00:02:34: Die Kammer ist überzeugt, dass er in dieser Situation den Entschluss fasste das seine Tochter sterben müsse.
00:02:40: Zugleich sei ihm bewusst gewesen, dass eine eigene Tat unmittelbar auf ihn zurückfallen würde – deshalb habe er versucht eine Situation herbeizuführen die wie eine spontane Eskalation wirkt.
00:02:52: Das Gericht sieht es als erwiesen an, daß der Angeklagte seinen Sohn in diese Richtung drängte.
00:02:57: zwar konnte nicht festgestellt werden, Überzeugung der Kammer wollte er den Soli doch dazu bringen, selbst tätig zu werden.
00:03:08: Dafür spreche insbesondere auch, dass er ihn nach dessen Weigerung massiv als Hurensohn und ehrenlos
00:03:15: beleidigte.".
00:03:16: Die Kammer stützte ihre Überzeugungen auf eine Gesamtschau der Beweise.
00:03:20: Neben den Zeugenaussagen wurden auch Audioaufnahmen berücksichtigt.
00:03:23: darin äußerte der Angeklagte unter anderem Ich will das endlich regeln.
00:03:27: ich will die Sache jetzt selbst klären.
00:03:29: Am Bahnhof Indorum wurde der Angeklagte im September, zwei Tausendfünfundzwanzig festgenommen.
00:03:34: Wenige Tage zuvor war er nach einem Polizeieinsatz der Wohnung verwiesen worden.
00:03:39: Nach Auffassung des Gerichts zeigen diese Äußerungen dass der An geklagten die Situation als ein Problembegriff das er endgültig lösen wolle.
00:03:48: in den Audio Aufnahmen sagt er selbst selbst wenn ich töte ist das okay weil ich ihm recht bin.
00:03:54: Für die Kammer wird daran deutlich, dass er sein Handeln auch im Fall tödlicher Gewalt als gerechtfertigt ansah.
00:04:01: Zugleich ist das Gericht überzeugt, dass ihm die Unrechtmäßigkeit bewusst war unter anderem weil er zuvor staatliche Hilfsangebote in Anspruch genommen hatte.
00:04:10: Die Staatsanwaltschaft hat eine Freiheitsstrafe von neun Jahren beantragt.
00:04:14: Das Gericht blieb mit fünf Jahren und sechs Monaten deutlich darunter.
00:04:18: Strafmildern berücksichtigte die Kammer, dass der Angeklagte nicht vorbestraft ist und sich die Tat aus einer zugespitzten familiären Krisensituation herausentwickelte.
00:04:29: Zudem blieb es bei einer versuchten Anstiftung ohne das es zu einer konkreten Tatausführung kam.
00:04:35: Gleichzeitig stellte das Gericht klar, dass es sich um ein schwerwiegendes Delikt handelt.
00:04:40: Der Haftbefehl bleibt nach Entscheidung des Gerichts bestehen.
00:04:44: Die Kammer sieht weiterhin einen dringenden Tatverdacht sowie Fluchtgefahr.
00:04:48: Der angeklagte Verfüge über kein gesicherten Aufenthalt in Deutschland habe keine berufliche Perspektive und sei mit seiner Familie in Deutschland gebrochen.
00:04:57: Nach Auffassung des Gerichts besteht daher ein erheblicher Flutanreiz, insbesondere Mitblick auf bestehende Verbindungen nach Syrien.
00:05:05: Zum Abschluss wandte sich der vorsitzende Richter direkt an den Angeklagten.
00:05:10: Die Strafe solle ihm verdeutlichen, dass seine Vorstellungen von familiärer Kontrolle und Ehre in Deutschland keinen Platz haben.
00:05:18: Er werde lernen müssen, sodass Gericht das eine Töchter ein eigenständiges Leben führen dürfen – unabhängig von seinen Erwartungen!
00:05:26: Überraschende Wendung nach Tierdiebstahl in Larmstedt.
00:05:30: Vier Kaninchen zurückkehren aber wo ist Fee?
00:05:33: Von Christian Mangels.
00:05:35: Im Fall des nächtlichen Tierdiebstahls in Larmstadt gibt es eine überraschende Wendung und zugleich bleibt die Sorge groß.
00:05:42: Vier der fünf gestohlen Kaninchen sind wieder aufgetaucht, das fünfte Tier Zwergkaninchen-Fee wird weiterhin vermisst.
00:05:50: Wie Annie Hansen Vorsitzende des Vereins Artgerechte Kaninchanliebe berichtet wurden die Tiere in der Nacht zu Donnerstag am XXIII.
00:05:58: April oder am frühen Donnerstagmorgen offenbar von den Tätern zurückgebracht.
00:06:02: Plötzlich hoppelten sie wieder über die Wiese sagt Hansen.
00:06:06: Die Rückkehr sei leise und unbemerkt erfolgt, Hinweise auf die Verantwortlichen gäbe es bislang nicht.
00:06:13: Die Erleichterung überwegt doch sie ist gedämpft.
00:06:16: der die zurückgebrachten Kaninchen befinden sich weiterhin in einem geschwächten Zustand und müssen medizinisch versorgt werden.
00:06:23: Wir sind froh dass Sie wieder da sind aber sie haben viel durchgemacht erklärt Hansen .Die Tiere seien aufwendig in Behandlung gewesen.
00:06:30: einige hätten dringend Medikamente benötigt.
00:06:33: Unklar bleibt, warum die Täter die Kaninchen zurückbrachten.
00:06:37: Für Hansen liegt der Verdacht nahe dass die Pflege der kranken Tiere unterschätzt wurde.
00:06:41: vielleicht haben sie gemerkt das sie damit überfordert sind sagte sie.
00:06:45: schon zuvor hatte sie vermutet dass hinter der Tat möglicherweise falsch verstandene Tierliebe stecken könnte.
00:06:52: Doch bei aller Erleichterung bleibt eine schmerzliche Lücke.
00:06:55: Der schwarze Zwergkaninchen Fee ist weiterhin verschwunden, für Hansen ist das schwer zu ertragen.
00:07:00: in einem eindringlichen Appell richtet sie sich direkt an die Täter Bitte bringt auch Fee zurück Tod oder Lebendig.
00:07:08: sollte das Tier die Tage nicht überlebt haben bittet Sie zumindest darum Gewissheit zu bekommen.
00:07:13: dann soll das Kaninchen wenigstens würdig begraben werden können sagt Annie Hansen.
00:07:18: Fee hat Probleme mit den Zähnen und sollte eigentlich Kürze operiert werden.
00:07:23: Sie benötigt Medikamente und Päppelfutter, erklärt Annie Hansen.
00:07:27: Der zahnkranke Zwerg weder Benny ist nach überstandener Entführung zurück auf dem Gelände des Vereins.
00:07:33: Nicht nur die Vereinsvorsitzende vermisst Fee auch die Patenfamilie des Krankenkaninchens Familie Buck aus Drangstedt.
00:07:40: Wir hoffen dass die Diebe Fee wieder zurückbringen und nicht irgendwo aussetzen sagt Andrea Buck Und ihre Tochter Ilva meint, ich finde das total doof, dass sie jemand so etwas macht.
00:07:51: Der Verein artgerechte Kaninchenliebe hat unterdessen eine Art Kaninchenglappe eingerichtet – eine Transportbox die vor der öffentlichen Igelrettung aufgestellt wurde.
00:08:00: So soll es den Tätern erleichtern auch kaninchen Fehl zurückzugeben ohne entdeckt zu werden und es geht es darum, dass Feh wieder nach Hause kommt betont Hansen, die Klappe werde regelmäßig kontrolliert.
00:08:13: Unterstützung erhält der Verein auch aus der Bevölkerung.
00:08:16: viele Tierfreunde verfolgen den Fall aufmerksam teilen die Aufrufe in sozialen Netzwerken und hoffen auf ein gutes Ende.
00:08:23: für die Helfer vor Ort bedeutet die Situation dennoch eine große emotionale Belastung.
00:08:29: ich bin fix und fertig sagte Annie Hansen.
00:08:32: Die Polizei ermittelt weiter.
00:08:34: Ob die Rückkehr der vier Tiere neue Hinweise liefert, ist derzeit unklar.
00:08:38: Die Auswertung des Videomaterials läuft weiterhin.
00:08:41: Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Hermor unter Telefon zero vier sieben sieben eins sechs null sieben null zu melden.
00:08:50: Für den Verein bleibt die Hoffnung dass auch das letzte Kaninchen den Weg zurückfindet und dieser ungewöhnliche Fall doch noch ein vollständiges gutes Ende nimmt.
00:09:01: Moin Cuxhaven Ist das ein Storch oder sollte ich mal zum Seetest?
00:09:05: Von Denise May.
00:09:07: Seit Jahren begeistert die Kolumne Moeuen-Kuchshafen, die Leserinnen und Leser der Kuchshafener Nachrichten und der Niederelbezeitung.
00:09:14: Ja, und inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnformedien.de Und hier im CnForNews-Podcast für Unterhaltungen – heute eine neue Vogelart!
00:09:24: Neulich auf der B-IIIII zwischen Otterndorf und Kuchshafen.
00:09:28: Mein Blick schweift über die weiten Felder Und plötzlich steht er da, der Storch.
00:09:35: Weit weg – allein mittendrin!
00:09:37: Nichts Ungewöhnliches könnte man meinen.
00:09:39: Schließlich haben wir hier jede Menge der gefielerten Stammgäste.
00:09:43: Was allerdings ungewöhnlich war, der storch bewegte sich nicht… also gar nicht... Er stand da nur leicht gebeugt.
00:09:52: Ich mußte den Blick allerdings immer wieder von ihm lösen, ich musste mich schließlich auch auf den Straßenverkehr konzentrieren – aber jedes Mal wenn ich wieder hinsah der selbe Storch die selbe Haltung.
00:10:04: irgendwann dämmerte es mir das war kein Storche!
00:10:07: Das war ein Schwarz-Weißer Leitpfosten mitten auf dem Feld Und ich musste mir eingestehen, ich hatte mich gerade von einem Stück Kunststoff täuschen lassen.
00:10:17: Oder vielleicht ist das der wahre Seetest unserer Zeit?
00:10:21: Nicht mehr können Sie die Buchstaben in der dritten Reihe lesen sondern erkennen sie den Unterschied zwischen einem Storch und einem Verkehrsbegrenzungsforsten auf dreihundert Meter Entfernung.
00:10:33: Man könnte jetzt natürlich sagen Ab zum Optiker.
00:10:36: Oder ich erkläre den Leitfosten einfach zur neuen Vogelart, der lateinische Name Avis Reflectus.
00:10:44: Er brütet bevorzugt auf Feldern, bewegt sich nie und ist besonders gut darin Autofahrer zu täuschen.
00:10:51: Vielleicht sehen sie ihn ja auch bald!